PHOENIX

Phoenix Programmhinweis für Montag, 22. Januar 2001

    Bonn (ots) -

    20.15 Uhr Schwerpunkt
    USA - Rechtsruck mit Bush?
    
    Nach acht Jahren Bill Clinton ist  der Republikaner George W. Bush
jr. neuer Präsident der USA. Jetzt muss sich Bush nach langem Streit
um den Wahlausgang in seinem Amt bewähren. Erst seit 1993 verfolgt
der Sohn des ehemaligen US-Präsidenten George Bush eigene politische
Ambitionen. Doch schon ein Jahr später wurde er Gouverneur von Texas.
In seiner Amtszeit erhielt Bush jr. parteiübergreifende Anerkennung
und setzte Wahlkampfversprechen in die Tat um. International fiel
Bush vor allem durch die hohe Zahl von Todesurteilen auf, die er in
Texas unterschrieben hat. Kritisiert wurde auch seine Ausgaben- und
Sozialpolitik.  
    
    Wie als Gouverneur von Texas will er auch als US-Präsident die
Steuern senken.  Der Verteidigungsetat  soll drastisch erhöht werden,
vor allem um ein umstrittenes Raketenabwehrsystem zu finanzieren. In
der Sozialpolitik sieht  er sich als "mitfühlender Konservativer".
Ohne kategorische Moraldoktrin will er die Gesellschaft durch
stärkeres Engagement der religiösen Gemeinschaften moralisch
erneuern. Wird sich mit George W. Bush die gesamte Politik der USA
ändern? Ist Bush Sklave seiner Berater und des nur behutsam
veränderten Kabinetts? Kann die Politik des neuen US-Präsidenten
Vorbild für die deutschen Konservativen sein, wie Clinton für die
SPD? Was bedeutet der neue Präsident für die Weltpolitik?
    
    Martin Schulze diskutiert mit Erhard Eppler, SPD, Prof. Jonathan
Olsen, University of Wisconsin, Don Jordan, Journalist, und Karl
Lamers, CDU.
    
    Interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer können sich über die
PHOENIX-Hotline 01802 - 82 17 oder per Fax 01802 82 13 an der
Diskussion beteiligen.
    
    21.30 Uhr Städte-Tour New York
    
    Die Tour durch New York beginnt durch die Straßenschluchten durch
Midtown, führt über den Broadway in bekannte Gegenden wie sie aus
Filmen bekannt sind. New York ist auch ein großes Dorf, viele
Stadtteile wie Chinatown, Brooklyn oder Soho sind überschaubar, haben
nachbarschaftlichen Charakter. New  York ist vor allem eine Stadt am
Wasser, eingerahmt von Hudson und East River, und New York hat die
größte Natur-Oase, die eine Millionenstadt überhaupt haben kann, den
Central Park. Nicht zu vergessen: New York ist die Kulturmetropole
schlechthin - eine Stadt voller Gegensätze.
    
    Film von Regina Heidecke
    19.30 Uhr Hermann the German
    Das abenteuerliche Leben des Gerhard Neumann
    
    Der Film beschreibt das ungewöhnliche Leben Gerhard Neumanns,
seinen Aufstieg vom Automechaniker zum Top-Manager in den USA und
Erfinder der bis heute sichersten Jet-Turbine. Die Abschnitte seines
Lebens sind gleichzeitig Stationen historischer Ereignisse seit dem
Zweiten Weltkrieg und seit dem Beginn der modernen Jet-Ära. Sein
Leben verlief wie ein Abenteuerroman. Nach Abschluss der
Ingenieurschule ging Neumann nach Asien. Bei Ausbruch des Zweiten
Weltkrieges internierten ihn die Briten in Hongkong als feindlichen
Ausländer. 1941 gelang es ihm, nach China zu entkommen, wo er als
Bodenmechaniker zu den Flying Tigers stieß. Später arbeitete er in
gefährlicher Mission hinter den japanischen Linien. 1944  wurde er
nach Washington geholt. Er sollte über die Geheimnisse der
japanischen Flugzeugtechnik berichten, denen er auf die Spur gekommen
war. "Es wurde mir leicht gemacht, die Erfolgsleiter hoch zu
klettern, und ich wurde dafür belohnt. Es gab eine Menge Anerkennung,
Befriedigung und persönliches Gefühl des Stolzes", sagt Neumann am
Ende des Films.
    
    Dokumentation von Crissy Hemming (2000)
    
    Fotos über www.ard-foto.de
    
    
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