PHOENIX

PHOENIX PROGRAMMHINWEIS
Donnerstag, 1. Juni 2000

    Köln (ots) -          Zur Eröffnung der EXPO 2000 in Hannover          Ganz im Zeichen der EXPO steht der heutige Tag bei PHOENIX.

      Die offizielle Eröffnung durch Bundespräsident Johannes Rau
überträgt PHOENIX ab 11.00 Uhr  in "VOR ORT". Davor und danach
beschäftigen sich zahlreiche Dokumentationen und Reportagen mit den
Themen und Zielen der Weltausstellung.
    
    9.30 und 14.00 Uhr
    Der Weg zur EXPO
    
    4000 Bauarbeiter sind auf dem Expo-Gelände in Hannover im Einsatz,
damit die Weltausstellung pünktlich ihre Pforten öffnen kann. Ein
riesiges Gelände wurde mit erstaunlicher Architektur in eine
beeindruckende Erlebnislandschaft verwandelt. Mehr als 190 Nationen
bieten unter dem Thema "Mensch, Natur, Technik" Lösungen für die
Probleme der kommenden Generationen an. Das Programm der EXPO 2000
ist so vielfältig, dass kein Tag wie der andere sein und keine Nacht
der anderen gleichen wird. Auch die Gastgeberstadt Hannover hat sich
allerhand ausgedacht, um die Gäste aus allen Teilen der Erde
angemessen zu empfangen.
    Die Verkehrsplaner allerdings sehen große Probleme, die tägliche
An- und Abreise der EXPO-Besucher zu bewältigen. Die Erwartungen an
die erste Weltausstellung auf deutschem Boden sind groß; reichen die
Anstrengungen aus, sie zu erfüllen? Der Film geht dieser Frage nach
und erzählt Ernstgemeintes und Skurriles kurz vor dem Start des
Weltereignisses.
    
    Dokumentation von Hanna Legatis
    
    EXPO-Korrespondenzregion Sachsen-Anhalt
    12.00 Uhr EXPO 2000 - Hoffnung für Bitterfeld
    
    Mit über 30 Projekten präsentiert sich die Region
Dessau-Bitterfeld als Korrespondenz-Region zur EXPO und will ihre
Potentiale als Reformlandschaft des 21. Jahrhunderts zeigen.

    In dieser Reportage wurde zwei Jahre lang der Strukturwandel der Region Bitterfeld beobachtet. Hier sucht man nach einer neuen Zukunft, denn die Arbeitslosenquote liegt bei über 20 %, und viele Menschen die Region verlassen haben. Zum Beispiel Wolfen Nord: Mehr als 8000 Menschen haben seit der Wende der Stadt den Rücken gekehrt, um Arbeit oder eine reizvollere Wohngegend zu suchen. Wie wollen Stadtplaner und Architekten nun mit Hilfe der EXPO-Gesellschaft eine Geisterstadt verhindern? Auch die Jugend ist stark vom Problem der Arbeitslosigkeit betroffen. Das EXPO-Projekt "Berufsschulzentrum" soll den Jugendlichen Ausbildungsplätze sichern - doch wie geht es danach mit der beruflichen Zukunft weiter? Denn im Chemiepark Bitterfeld, dem einst größten Arbeitgeber der Region, gibt es kaum noch Arbeitsplätze. Erste Ansiedlungen von großen Firmen sollen wirtschaftliche Perspektiven und neue Arbeitsplätze bringen. Die Reportage zeigt die Entwicklung der EXPO-Projekte, erste Erfolge und geht der Frage nach: Besteht Hoffnung für Bitterfeld?          Film von Wilhelm Domke-Schulz          EXPO 2000 - Projekte     15.45 Uhr Schön und schlau     Ökologisches Bauen heute          Ansätze ökologischen Bauens hat in Berlin ganz neue Dimensionen erreicht: Es ist "chic" geworden, mit umweltfreundlichen Technologien und Materialien zu bauen. Stararchitekten wie Sir Norman Foster oder Renzo Piano schmücken sich mit  diesem Image. Das Debis-Hochhaus gehört heute genauso zu den ökologischen Vorzeigeobjekten der Stadt wie der GSW-Tower in der Kochstraße. Bei den Bundesbauten ist es sogar Auflage, bestimmte umweltfreundliche Richtlinien zu erfüllen. So gilt das architektonisch elegante, ovale Bundespräsidialamt als wegweisend für energiesparendes und zugleich modernes Bauen. Ästhetik, Hightech und behutsamer Umgang mit Ressourcen schließen sich also nicht aus, sondern können sich durchaus ergänzen. Doch während sich die Architekten damit schmücken, warnen Kritiker, dass nicht überall "Öko drin ist, wo Öko drauf steht". Und Nutzer und Mieter interessiert an der Sache meist eh' nur der Spareffekt. Welche Chancen hat das umweltfreundliche Bauen wirklich? Wie prägt es das neue Berlin?

    Dokumentation von Grit Lederer
    
    17.30 Uhr Die Welt an der Leine
    Endspurt für die EXPO
    
    Hannover an der Leine sieht sich seit den ersten Jahren der
Industriemesse gern als Weltstadt. Mit der EXPO soll das alles noch
übertroffen werden. Vom 1. Juni an will Hannover 170 Tage lang alles
in den Schatten stellen, was es bisher erlebt hat. Die Veranstalter
hoffen auf 40 Millionen Besucher. Das wären im Durchschnitt 235294
Menschen pro Tag, ein hochgestecktes Ziel. Die Reportage über den
Endspurt zeigt genau sechs Tage vor der Eröffnung der
Weltausstellung, was auf dem EXPO-Gelände und in der Stadt bereits
fertig ist, was in den letzten Zügen liegt und was nicht rechtzeitig
fertig wird.
    Die Reporter beobachten die Fertigstellung der Pavillons der
Nationen und die Proben für die große Eröffnungsshow. Sie berichten
wie die Hostessen und Parkplatzwächter geschult und eingewiesen
werden, wie Polizei, Feuerwehr und Notdienste sich auf den
Massenansturm vorbereiten, und wie viele Hannoveraner EXPO-Gäste bei
sich aufnehmen. Sie vermieten ihre guten Stuben und zeigen, wie sich
in der Stadt Begeisterung mischt mit Misstrauen und sogar Ablehnung
gegenüber dem Mega-Ereignis im neuen Jahrtausend. Die Reportage
blickt hinter die Kulissen der Weltausstellung und erzählt
Geschichten, die im allgemeinen Trubel untergehen würden.
    
    Dokumentation von Johann Ahrends und Jörns Thorsting
    
ots Originaltext: PHOENIX
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Rückfragen:    

PHOENIX Kommunikation, Telefon 0221-220-8477, Fax 0221-220-8089

Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: PHOENIX

Das könnte Sie auch interessieren: