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Im Dialog - Alexander Kähler mit Erika Steinbach, PHOENIX-Programmhinweis für Freitag, 24. Oktober 2008, 24 Uhr

    Bonn (ots) - Kulturstaatsminister Bernd Neumann findet nur lobende Worte für Erika Steinbachs Arbeit. Als Präsidentin des Bundes der Vertrieben habe sie sich "über die Parteigrenzen hinweg als erfolgreich erwiesen in dem Bemühen, die Arbeit des Bundesverbandes der Vertriebenen konsensfähig zu machen". Doch bis zu dieser Konsensfähigkeit war es ein weiter Weg. Als sie 1998 ihr Amt antrat, ließ sie zunächst Auschwitzleugner im Verband entmachten. Außerdem distanzierte sie sich von der "preußischen Treuhand", denn dieses Unternehmen bemüht sich aggressiv um die Rückgabe der ehemaligen deutschen Besitztümer in Polen. Obwohl sie immer wieder betonte, Vertreibung kann nicht ohne die deutsche Aggression isoliert betrachtet werden, ist die heute 65-jährige CDU-Politikerin dennoch eine Reizfigur in Polen. Wie geht Erika Steinbach mit dieser Aggression gegen ihre Person um? Welche Zukunft sieht sie für den Vertriebenenverband, wo die betroffene Generation langsam ausstirbt? Was hat die studierte Violinistin bewogen, in die Politik zu gehen?

    Wiederholung am Sonntag, 26. Oktober 2008 um 11.15 Uhr Wiederholung am Montag, 27. Oktober 2008 um 09.15 Uhr

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