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Uschi Glas gegen Zulassung der aktiven Sterbehilfe
"Denke eigentlich jeden Tag über das Sterben nach"

    Bonn (ots) - Die Schauspielerin Uschi Glas hat sich massiv gegen Pläne zur Zulassung aktiver Sterbehilfe ausgesprochen. In der PHOENIX-Sendung "Im Dialog" (Ausstrahlung Freitag, 24 Uhr) sagte sie: "Im Moment geht es wieder darum, ob man den assistierten Suizid zulassen soll, also, ob die Tötung eines Menschen zugelassen werden soll. Wir sind aus der Hospizbewegung natürlich entschieden dagegen." Weiter sagte Glas: "Wir glauben nicht, dass ein Dritter entscheiden kann, ob jemand sterben soll oder nicht, weil unter diesem Aspekt eben Tür und Tor offen sind, dass man eben auch Leute, die schwerstkrank sind, eigentlich wegrationalisiert und man sagen kann, das ist eigentlich unwertes Leben." Eindringlich forderte die Schauspielerin, "Die Tür dürfen wir einfach nicht aufstoßen." Hingegen solle dafür gesorgt werden, dass "ein Mensch, der zum Sterben geht, möglichst schmerzfrei sterben kann, dass er wohl behütet ist und dass er würdevoll von dieser Welt gehen kann." Allerdings sei dies in Deutschland noch gar nicht gewährleistet. Der Prozentsatz der Menschen, der Hospiz-begleitet sterben könne, sei noch ganz gering. "Wir gehören da weltweit leider zu den Schlusslichtern", so die Schauspielerin. Sie selber beschäftige sich täglich mit dem Thema Tod. "Ich denke eigentlich jeden Tag `mal über das Sterben nach", sagte Glas. Dabei denke sie immer "'Habe ich mein Haus auch halbwegs in Ordnung', damit es auch einigermaßen okay ist, wenn man abgerufen wird", so die Schauspielerin. Zudem habe sie "keine Angst davor. Für mich ist es nicht unangenehm, darüber nachzudenken.

    Ausstrahlung: heute, 24 Uhr, und Sonntag, 9. März, 11.15 Uhr.

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