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PHOENIX Runde "Minarette über Deutschland? - Streit um Moscheenbau", Programmhinweis für Donnerstag, 28. Juni 2007, 22.15 Uhr

    Bonn (ots) - Überall in Deutschland wachsen Minarette in die Höhe. Die muslimischen Gemeinden fordern neue Moscheen, um ihre Religion in würdigem Rahmen ausüben zu können. Sie wollen weg aus Hinterhöfen und Gewerbegebieten - möchten ihre Gotteshäuser in die Zentren ihrer Lebensräume bauen. Die Religionsfreiheit ist im Grundgesetz garantiert und so entstehen für die rund 3,3 Millionen Muslime in Deutschland immer mehr neue Moscheen. Doch Integration und Toleranz stoßen an ihre Grenzen. Keines der neuen Gebäude wird ohne Proteste oder Gerichtsverfahren gebaut. Meist in der Nachbarschaft regt sich Widerstand. Viele fühlen sich der fremden Kultur nicht gewachsen und fordern ein generelles Verbot. Andere wollen die Muslime nur nicht in ihrer Nachbarschaft und auch politische Argumente werden diskutiert. So wird etwa gefordert, für jede Moschee in Deutschland auch eine christliche Kirche in der Türkei zu bauen.

    Wie steht es um die Integration und Toleranz in Deutschland? Gerne mal einen Döner, aber bitte keine Moschee?

    Anke Plättner diskutiert in der  PHOENIX Runde mit Bekir Alboga, (Dialogbeauftragter der türkisch-islamischen Union), Hans-Peter Raddatz (Islamwissenschaftler), Peter Hünseler, (Dialogbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz) und Thomas Kufen (Integrationsbeauftragter der Landesregierung in NRW).

    Wiederholung um 24.00 Uhr, und Freitag, 29. Juni 2007, um 09.15 Uhr.

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