ABA-Invest in Austria

255 Osteuropa-Zentralen internationaler Konzerne in Österreich

Wien, Österreich (ots) -

- Führender Standort für Osteuropa-Headquarters
- Ein Drittel der Mutterkonzerne aus Deutschland
- Metro steuert Osteuropa-Geschäft von Wien aus 

Österreich ist die führende wirtschaftliche Drehscheibe für Geschäftsbeziehungen mit den Märkten in Osteuropa. Dies bestätigt eine in Deutschland bislang unveröffentlichte Studie der Expertenplattform Headquarters Austria ( www.headquarters-austria.at ). Danach sind derzeit über 300 regionale Unternehmenszentralen multinationaler Konzerne - darunter Beiersdorf, Henkel oder Siemens - in Österreich angesiedelt. Davon betreuen mehr als 85 Prozent die Märkte in Osteuropa. Ein Drittel der Unternehmen, die Österreich als Standort für ihre Osteuropa-Zentrale gewählt haben, stammt aus Deutschland. Auf den weiteren Plätzen folgen Unternehmen aus den USA (20%) und der Schweiz (10%). Zwei Drittel der Unternehmen hat sich am Standort Wien niedergelassen, dahinter folgen Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg.

Konjunkturelle Trendwende

Thomson Reuters und die Österreichische Kontrollbank (OeKB) gehen in ihrem aktuellen Geschäftsklima-Index sogar von 400 Unternehmen aus, die vom Standort Österreich 1.400 Unternehmensbeteiligungen in 19 Ländern der Osteuropa-Region steuern. Insgesamt, so beziffert ABA-Invest in Austria, koordinieren rund 1.000 internationale Unternehmen ihr Osteuropa-Geschäft von Österreich aus. Die starke ökonomische Verflechtung Österreichs mit den Märkten in Osteuropa wurde vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise zuletzt kritisch hinterfragt. Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung rechnet jedoch bereits für 2010 wieder mit einem Wachstum des österreichischen Bruttoinlandsprodukts von 1,5 Prozent. Das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche rechnet mit einer konjunkturellen Trendwende in Osteuropa und einem Wachstum über EU-Durchschnitt ab dem Jahr 2011, wovon Unternehmen profitieren können, die Österreich als Basis für ihre Aktivitäten in der Region nutzen.

Metro steuert Osteuropa-Geschäft von Wien aus

Im September letzten Jahres hat der Handelskonzern Metro Cash & Carry den Startschuss für sein Osteuropa-Headquarter in Wien gegeben. Ausschlaggebend waren neben der Infrastruktur und der geografisch günstigen Lage die hohe Dichte an internationalen Konzernen und die Osteuropakompetenz vor Ort. Metro steuert von Wien aus die Aktivitäten in elf osteuropäische Länder - darunter Tschechien, Russland und Kasachstan. Auch die deutsche Ergo-Versicherungsgruppe hat im Dezember 2009 angekündigt, ihre Aktivitäten in Osteuropa über Wien weiter auszubauen. "Die Nachfrage nach Osteuropa-Zentralen in Österreich ist weiterhin hoch", erklärt René Siegl, Geschäftsführer von ABA-Invest in Austria. "Ein neues gezieltes Programm, mit dem wir weitere Unternehmenszentralen nach Österreich holen und gleichzeitig bestehende Headquarters in Österreich halten wollen, soll den Headquarter-Standort noch weiter stärken".

Hinweis für die Redaktion

ABA - Invest in Austria ist eine im Eigentum des österreichischen Wirtschaftsministeriums stehende Betriebsansiedlungsgesellschaft. Sie berät interessierte Unternehmen kostenlos bei der Standortwahl, in arbeits- und steuerrechtlichen Fragen, hilft bei der Suche nach Kooperationspartnern und unterstützt im Kontakt mit Behörden. Interessierte Unternehmen werden von Mitarbeitern in der Wiener Zentrale und den Büros in New York und Tokio betreut.

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