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Solarhersteller GREENoneTEC forscht für energieautarkes Wohnen

Wien, Österreich (ots) - Der weltweite größte Spezialist für thermische Solarenergie GREENoneTEC ist Aushängeschild der internationalen Initiative "Forschungsplatz Österreich" des österreichischen Wirtschaftsministeriums und plant im heimischen Kärnten ein eigenes Forschungszentrum für Solarthermie und energieautarkes Wohnen

Produktinnovationen haben Greenonetec mit Sitz in St. Veit in Kärnten zum europäischen Marktführer für Sonnenkollektoren gemacht. Für das Jahr 2008 peilt das Unternehmen einen Umsatz von 130 Millionen Euro an (2007: 75 Mio. Euro). Das 1994 gegründete Unternehmen hat eine Exportquote von 90 Prozent und beliefert solarthermische Systemanbieter in 25 Ländern. Greenonetec verfügt über acht unterschiedliche Produktlinien, auf deren Basis 100 kundenspezifische Kollektormodelle produziert werden können, um für jedes System die passende Lösung zu finden.

Durch Innovationskraft vom Garagenunternehmen zum Marktführer

Die Innovationskraft in einem dynamischen Marktumfeld ist ein Grund für den Unternehmenserfolg. Heute kommen 39 Prozent aller Sonnenkollektoren weltweit aus Österreich. "Wir haben ein Ideenmanagement im Haus und entwickeln auch die Kollektoren selbst", erklärt Robert Kanduth, Geschäftführer und Gründer von Greenonetec. "Wir sind Marktführer, weil wir innovativ sind. Unsere Kollektoren geben den 'State of the Art' vor", sagt Kanduth stolz. Das Unternehmen investiert vier Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Ein Ergebnis daraus ist ein neuartiger hocheffizienter Korrosionsschutz für die empfindlichen Absorber, der den Einsatz der Kollektoren in Meeresnähe ermöglicht. Die Heatpipe-Lösung zum effizienten Wärmetransport wurde patentiert.

Kooperation und interdisziplinäre Forschung

Greenonetec kann für verschiedene Fragestellungen auf entsprechend spezialisierte Forschungspartner zurückgreifen: Arsenal Research in Wien, eine Tochter der Austrian Research Centers, ist ein wichtiger Partner, ebenso wie die Technische Universität Graz oder die Universität Wien. "Wir brauchen spezialisierte Partner, weil die Fragestellungen interdisziplinär sind", so Kanduth. Für die Erforschung neuer Materialien zum Beispiel sind Experten und Forscher für Oberflächentechnik ebenso wichtig wie Werkstoff-Forscher: "Wir untersuchen mit unseren Forschungspartnern die Möglichkeiten, die Wasser- und Hitzebeständigkeit zu erhöhen, um die Solarthermie zum Beispiel für Prozesswärme einzusetzen. Es geht auch darum, andere, möglicherweise günstigere Werkstoffe zu finden. Die Solarbranche muss sich noch viel mehr industrialisieren."

Forschungszentrum für Grundlagenforschung geplant

Für die Zukunft hat sich Kanduth neue ehrgeizige Ziele gesteckt: Der Solarpark St. Veit an der Glan soll ein interdisziplinäres und international ausgerichtetes Forschungszentrum beheimaten. Hier soll die Technologie entstehen, die energieautarke Häuser möglich macht. "Die Sonnenenergie und gerade die Wärme aus Sonne ist eine immense Chance. Wir brauchen Forschung, um Wirkungsgrade zu erhöhen und Solarthermie noch günstiger zu machen." Das Forschungszentrum soll hauptsächlich der Grundlagenforschung dienen: "Mit Solarenergie und der Wärmetechnik, kann man Häuser im Sommer kühlen und im Winter heizen. Für industrielle Anwendungen sind Hochtemperaturkollektoren notwendig. Wir haben hier die allerbesten Voraussetzungen. Es ist ein leichtes, die Technik soweit zu bringen, dass Häuser unabhängig von externen Quellen beheizt oder gekühlt werden." Auch aus diesem Grund wurde Greenonetec als Aushängeschild für die Initiative "Forschungsstandort Österreich" ausgewählt. Das Unternehmen steht beispielhaft für den Innovationsstandort Österreich, an dem Umwelttechnologien mit einem Umsatz von 10,5 Milliarden Euro bei 75.000 Mitarbeitern und einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von rund acht Prozent ein stetig wachsender Wirtschaftsfaktor sind. Ein Grund dafür sind unter anderem der steuerliche Forschungsfreibetrag für Unternehmen von 25 Prozent und eine Forschungsprämie von acht Prozent.

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Hanni Grassauer	
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