ABA-Invest in Austria

Forschungsstandort Österreich: Wachstum durch Innovation

Wien, Österreich (ots) -

   Unternehmen als treibende Kraft im Forschungs- und 
   Entwicklungsbereich 

   F&E-Investitionen mit Zuwachs von 8,1 Prozent gegenüber dem       
Vorjahr 

   Starker Forschungsmittelzufluss aus dem Ausland 

Der Forschungsstandort Österreich befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Die treibende Kraft hinter den steigenden F&E-Ausgaben in den vergangenen Jahren sind die Unternehmen. Das geht aus dem aktuellen "Österreichischen Forschungs- und Technologiebericht 2008" hervor. Insgesamt werden nach Schätzungen von Statistik Austria in diesem Jahr in Österreich mehr als 7,512 Mrd. Euro für Forschungs- und Entwicklungsprojekte aufgewendet. Damit erhöhen sich die österreichischen F&E-Ausgaben um 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Daraus ergibt sich - basierend auf der aktuellen Prognose des Brutto-Inlandsprodukts - für 2008 eine erwartete F&E-Quote von 2,63 Prozent nach zuletzt 2,55 Prozent in 2007. Damit liegt Österreich weit vorn in der europäischen Spitzengruppe.

Unternehmen als treibende Kraft im F&E-Bereich

Dem gemeinsam von Wissenschafts-, Infrastruktur und Wirtschaftsministerium erstellten Bericht zufolge kommen mit 3,65 Mrd. Euro 48,6 Prozent der F&E-Aufwendungen von der Unternehmensseite. Die öffentliche Hand steuert mit 2,59 Mrd. Euro 34,5 Prozent zur Forschungsfinanzierung bei. Insgesamt fließen mehr als 1,15 Mrd. Euro an ausländischen Forschungsmitteln nach Österreich. Diese stammen zum überwiegenden Teil von multinationalen Unternehmen, die damit F&E-Aktivitäten ihrer Tochtergesellschaften in Österreich finanzieren. Vier von fünf produzierenden internationalen Konzernen betreiben in Österreich auch F&E-Aktivitäten für das Gesamtunternehmen. Ein Grund dafür sind die günstigen Rahmenbedingungen. Der Forschungsfreibetrag für Unternehmen, der unbürokratisch gewährt wird, liegt bei 25 Prozent. Bei volkswirtschaftlich besonders wertvollen Entwicklungen, können sogar bis zu 35 Prozent als Freibetrag geltend gemacht werden.

Qualifizierte Fachkräfte und Clusterbildung als Standortvorteil

Der Forschungsstandort Österreich wird geprägt von qualifizierten Ingenieuren und Akademikern und einer wirtschaftsnahen universitären Forschung. Vor allem in der Automobilbau- und Zuliefererindustrie, Umwelttechnik, Chemie, Pharmakologie und Informationstechnologie gehört österreichische Forschung zum internationalen Spitzenfeld. Eine der wichtigsten strukturpolitischen Weichenstellungen zur Technologieförderung ist die Bildung von F&E-Clustern. Zu den größten zählen das Automotive Cluster Styria (180 Unternehmen, 46.000 Mitarbeiter, 11 Mrd. Euro Umsatz und 1,8 Mrd. Euro Wertschöpfung) und das Kunststoff-Cluster KC (405 Partner, 61.500 Beschäftigte, 13,2 Mrd. Euro Umsatz, F&E-Quote 3,68 Prozent). Des Weiteren gibt es in der Alpenrepublik bereits mehr als 60 industrielle Centers of Excellence, die international auf ihrem Gebiet führend sind. "Österreich war schon immer ein Land der innovativen Ideen", sagt Dr. René Siegl, Geschäftsführer der ABA - Invest in Austria. "Unsere Forschungsszene ist so vielfältig wie international. Mehr als 2.000 Forschungsstätten arbeiten im industrienahen Bereich. Unsere Universitäten und Fachhochschulen halten intensiven Kontakt zur Industrie. Das Resultat sind hoch qualifizierte Fachkräfte, die sofort einsetzbar sind", kommentiert Siegl. Diese "kritische Masse" von forschenden Unternehmen, Zulieferern, universitären Einrichtungen und Forschungsnetzwerken stellt sicher, dass in- und ausländische Unternehmen am Forschungsplatz Österreich ein dynamisches Marktumfeld finden.

ABA-Invest in Austria

ABA-Invest in Austria ist eine im Eigentum des österreichischen Wirtschaftsministeriums stehende Betriebsansiedlungsgesellschaft. Sie berät interessierte Unternehmen kostenlos bei der Standortwahl, in arbeits- und steuerrechtlichen Fragen, hilft bei der Suche nach Kooperationspartnern und unterstützt im Kontakt mit Behörden. Interessierte Unternehmen werden von Mitarbeitern in der Wiener Zentrale und den Büros in New York und Tokio betreut.

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Hanni Grassauer	
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