

Erster Spatenstich für Neubau einer Tollwut- und FSME-Impfstoff-Produktion bei Novartis Behring in Marburg
Marburg (ots) -
- Impfstoffgeschäft von Novartis ist weltweit auf Wachstum
ausgelegt - 145-Mio-Euro-Investition von Novartis Behring zählt zu den
größten bundesweit - Steigender Bedarf an Tollwut- und FSME-Impfstoff macht Neubau
notwendig Den ersten Spatenstich zu einer 145-Mio-Euro-Investition bei Novartis Behring in Marburg haben heute Dr. Jörg Reinhardt, CEO Novartis Vaccines and Diagnostics, und der hessische Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel zusammen mit weiteren Vertretern aus Industrie und Politik getätigt. Mit diesem symbolischen Akt wurden die Baumaßnahmen für das Novartis-MARS-Projekt eingeleitet.
MARS steht für MARburger Standortentwicklung. Novartis Behring investiert im Rahmen des MARS-Projekts in Marburg 145 Mio Euro in eine neue Anlage für Tollwut- und FSME-Impfstoff sowie ein neues Qualitätskontrollgebäude (FSME = Frühsommer-Meningoencephalitis, eine durch Zecken übertragbare virale Erkrankung). Die Fertigstellung der Produktionsgebäude ist für Ende 2010, die Inbetriebnahme für das erste Quartal 2011 geplant.
"Weltweit steigt der Bedarf an Tollwut- und FSME-Impfstoff kontinuierlich an. Deshalb bauen wir jetzt neue Produktionsanlagen, um langfristig diese lebensrettenden Impfstoffe zur Verfügung zu stellen", so Reinhardt.
Reinhardt weiter: "Novartis Vaccines baut sein Impfstoffgeschäft weltweit systematisch aus, um in den kommenden fünf Jahren unsere Stellung auf dem globalen Impfstoffmarkt weiter auszubauen. Die 145 Mio Euro in Deutschland stellen innerhalb von Novartis Vaccines eine der größten Einzelinvestitionen dar."
"Dieser Spatenstich steht auch für Hessen als Wissenschafts-, Wirtschafts- und Technologiestandort. Hessen hat für Investoren wie Novartis viel zu bieten: z. B. eine exzellente Verkehrsinfrastruktur mit Anbindung an den Flughafen Frankfurt", unterstrich der hessische Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel in seiner Ansprache.
MARS ist bundesweit eine der größten Pharmainvestitionen und in Hessen unter den größten Investitionen im Pharmamarkt seit 2003.
"Die Investition von Novartis ist für die Universitätsstadt Marburg eine wichtige Zukunftsentscheidung und eine Stärkung des hiesigen Standortes", so Oberbürgermeister Egon Vaupel.
"Novartis Behring konnte die Investition vor allem aus zwei Gründen nach Marburg holen: wegen des Know-hows am Standort Deutschland und wegen der exzellenten Infrastruktur, die die Stadt und das Land bieten", sagte Dr. med. Markus Leyck Dieken, Geschäftsführer von Novartis Behring. "In der neuen Anlage werden 300 Menschen arbeiten, zirka 60 der Arbeitsplätze haben wir neu geschaffen." Insgesamt arbeiten bei Novartis derzeit rund 1.200 Mitarbeiter.
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