Deutsches Institut für Service-Qualität

Test Handwerkerauktionen im Internet: Defizite bei Sicherheit und E-Mail-Beantwortung - blauarbeit.de ist bestes Portal vor MyHammer und Undertool

Hamburg (ots) - Ein lästiger Umzug, das leidige Tapezieren oder ein aufwändiger neuer Holzfußboden. Gerne würde man derartige Arbeiten Profis überlassen. Doch Handwerker sind teuer - in Zeiten von knappen Budgets werden daher Handwerkerauktionen im Internet immer beliebter. Nach einer Studie der Humboldt-Universität Berlin sparen Verbraucher bis zu 40 Prozent. Doch bei welchem Portal finden Verbraucher das umfangreichste Angebot, den besten Service und hohe Sicherheit?

Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte jetzt sieben bedeutende Handwerkerauktionsportale. Im Rahmen eines umfassenden Servicetests wurden das Leistungsangebot, der Internetauftritt und die Kontaktqualität per E-Mail unter die Lupe genommen.

blauarbeit.de wurde Gesamtsieger der Studie und bot nicht nur den besten Service, sondern überzeugte auch durch das zweitbeste Leistungsangebot im Test. MyHammer hatte das beste Angebot und erzielte insgesamt den zweiten Platz im Test. Dritter wurde Undertool mit dem zweitbesten Service.

Bei der Analyse des Leistungsangebots zeigten sich deutliche Defizite im Bereich Sicherheit. Ein Drittel der Auktionshäuser boten weder einen Treuhandservice noch die Verschlüsselung der Seiten beim Log-In Vorgang an. Kein Unternehmen prüfte die genutzten Passwörter auf ihre Sicherheit. Auch bei den Gebühren zeigten sich Unterschiede: Die Hälfte der Auktionshäuser verlangte Gebühren von den Handwerkern. Für die Auftraggeber fielen bei keinem Portal Kosten an.

Im Bereich Service konnte kein Anbieter ohne Abstriche überzeugen. Besonders bei der E-Mail-Bearbeitung zeigte sich erheblicher Verbesserungsbedarf. Ein Viertel der E-Mails wurde nicht beantwortet, kein Unternehmen reagierte auf alle Anfragen. Größtes Manko: Die nur ausreichende Kommunikationsqualität. "Knapp 90 Prozent der Tester waren mit der Individualität der Antworten nicht zufrieden und nur jede 20. E-Mail wurde als freundlich eingestuft" kommentiert Markus Hamer, Geschäftsführer des Instituts. Kein Anbieter bot überdies eine kostenfreie Telefonnummer an, zwei Portale konnten nicht telefonisch erreicht werden. Weitere Defizite wurden im Bereich Internettauftritt festgestellt. Die Inhalte jeder zweiten Website wurden als unübersichtlich bewertet und nur 38 Prozent der Testnutzer bestätigten den Unternehmen einen optisch ansprechenden Gesamteindruck.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität verfolgt das Ziel, die Servicequalität in Deutschland zu verbessern. Das Institut prüft unabhängig anhand von mehrdimensionalen Analysen die Dienstleistungsqualität von Unternehmen und Branchen. Dem Verbraucher liefert das Institut bedeutende Anhaltspunkte für seine Kaufentscheidungen. Unternehmen gewinnen wertvolle Informationen für das eigene Qualitätsmanagement.

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