Elephants Club sichert Museumsprojekt /Projekt "Elephant im Koffer" erleichtert Migrantenkindern den Besuch im Museum

    München (ots) - Der gemeinnützige Elephants Club hat das Projekt "Museumskoffer für Grundschüler mit Migrationshintergrund" für das Museum Mensch und Natur in München durch eine auf zunächst zwei Jahre angelegte Spendenfinanzierung gesichert. Der "Elephant im Koffer" wurde dem Museum von Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, international anerkannter Spezialist auf dem Gebiet der Mikrotherapie sowie Autor zahlreicher Bestseller, und Gabriele Rittinghaus, Präsidentin des Elephants Club, bei einer Feierstunde mit rund 100 Persönlichkeiten aus dem wirtschaftlichen, öffentlichen und kulturellen Leben offiziell übergeben.

    Mit dem Projekt will der Elephants Club Kindern mit Migrationshintergrund den Besuch im Münchner Museum Mensch und Natur näher bringen. Durch den Museumskoffer werden die Kinder im Schulunterricht gezielt auf den Besuch vorbereitet. Der Koffer enthält Arbeitsmaterialien zu sieben Stationen im Museum, darunter Magnettafeln, ein Memoryspiel und Fühlsäckchen. Das Lehrmaterial ist didaktisch für Grundschüler mit geringen Deutschkenntnissen aufbereitet. Mit dem Elephanten-Koffer verbessern die Kinder ihre Sprachkenntnisse, werden neugierig auf das Museum und dadurch spielerisch auf das vorbereitet, was sie dort erwartet. "Kinder, die sonst möglicherweise in ihrem Leben niemals den Weg in ein Museum gefunden hätten, werden durch den Koffer aus der Schule heraus neugierig gemacht und erfahren dadurch den Besuch im Museum für Mensch und Natur als interessantes Erlebnis. Damit werden sie ihrer Lebenssituation gemäß an ein wichtiges Kulturgut herangeführt und damit hoffentlich der Grundstein für ein dauerhaftes Kulturinteresse gelegt", erklärt Gabriele Rittinghaus, warum der Elephants Club mit dem Vereinsziel der internationalen Völkerverständigung das Projekt "Elephant im Koffer" als förderungswürdig einstuft.

    Der gemeinnützige Elephants Club e.V. verbindet branchenunabhängiges Networking mit sozialem Engagement. Der 1991 gegründete Verein setzt sich aus Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Medien zusammen wie beispielsweise dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth, Dell-CEO Michael Dell oder Prof. Dietrich Grönemeyer. An den Leitlinien "Völkerverständigung fördern, Toleranz unterstützen" ist das rein ehrenamtliche soziale Engagement ausgerichtet. Die Aufnahme- und Mitgliedsbeiträge sowie die über die Veranstaltungen erzielten Spenden und Erlöse kommen ausschließlich gemeinnützigen Zwecken zu.

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