Opportunity International Deutschland

Arbeit statt Almosen - langfristige Hilfe überzeugt
Opportunity International gegen den Trend: Mehr Spenden für Kleinkredite

Bielefeld (ots) - Opportunity International hat 2007 sein Spendenaufkommen in Deutschland erheblich ausgebaut. Für verschiedenste Projekte vor allem in Afrika, Asien und Lateinamerika flossen im abgelaufenen Jahr insgesamt etwa 1,1 Millionen Euro auf die deutschen Konten von Opportunity International und wurden zum großen Teil als Kleinkredite an arme Gewerbetreibende weiter gegeben. "Wir sind froh und dankbar, hier in Deutschland noch mehr Menschen vom Sinn unserer Hilfe überzeugt zu haben. Dennoch stehen wir weiterhin am Anfang unseres Weges. Es gibt noch unendlich viele Menschen, denen durch Kleinkredite geholfen werden kann", sagte Opportunity-Vorstand Stefan Knüppel.

Opportunity International trotzte dabei der allgemeinen Spendenmüdigkeit in Deutschland: Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest ging die Bereitschaft der Deutschen, Geld für Hilfsprojekte zu geben, im vergangenen Jahr deutlich zurück. Allerdings hatten laut Studie gerade langfristige Entwicklungshilfeprojekte Zugewinne erzielt. Das entspricht den Erfahrungen von Opportunity International. "Wir weisen bei unseren Gesprächen immer wieder auf die Nachhaltigkeit unserer Hilfe hin. Wir geben den Menschen Arbeit statt Almosen, leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Und wir glauben, dass uns dieser Aspekt sehr geholfen hat, unser Spendenaufkommen um 60 Prozent zu steigern", erklärt Stefan Knüppel, "aber natürlich hat uns auch der Ende 2006 überreichte Friedensnobelpreis für Muhammad Yunus geholfen." Yunus arbeitet mit seiner Grameen-Bank nach dem gleichen Prinzip wie Opportunity International und ist Schirmherr der deutschen Stiftung.

Auch in den ersten Monaten des Jahres 2008 erzielte Opportunity einen weiteren Zuwachs beim Spendenaufkommen. Schwerpunkt in diesem Jahr wird der Aufbau und die Förderung von so genannten Microschools vor allem in Afrika sein. "Unser Ziel ist es, die Betreiber von Schulen mit Kleinkrediten zu unterstützen. Oft entstehen in den Slums oder in den Dörfern aus kleinen Nachhilfeangeboten sehr effektive Privatschulen, die eine sinnvolle Ergänzung zu den oft schlecht erreichbaren staatlichen Schulen darstellen. Hier wollen wir mit unserer Hilfe ansetzen", so Stefan Knüppel. Im Rahmen einer Jahres-Pressekonferenz am 24. Juni in Bielefeld wird Opportunity International Deutschland auf das abgelaufene Jahr, auf die aktuellen Projekte und die Aufgaben für die Zukunft schauen.

Pressekontakt:

Thomas Wöstmann, Medienarbeit Opportunity International, 
0521/96879225 oder twoestmann@oid.org
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