Wen Jiabao in Berlin: Tibet Initiative Deutschland mahnt Bundeskanzlerin Merkel zu klaren Worten
Berlin (ots) - Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, bei ihrem morgigen Treffen mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao klar und deutlich die Tibet-Problematik anzusprechen. Sie solle von China insbesondere "die Bereitschaft zu ernsthaften und nachhaltigen Verhandlungen einfordern und damit den Weg für Frieden und Stabilität in der Region ebnen."
Auch 50 Jahre nach dem blutig niedergeschlagenen Volksaufstand am 10. März 1959 sieht die TID keine Besserung der Situation in Tibet. Mehrere Tausend Todesopfer und Inhaftierte auf tibetischer Seite waren damals die Folge. Und auch auf die Unruhen des letzten Jahres reagierte Peking mit unerbittlicher Härte.
"Die jüngsten Ereignisse zeigen deutlich, dass Tibet mehr denn je Unterstützung von außen braucht", so die TID in ihrem Brief an die Bundeskanzlerin. "Es liegt auch in unserer Verantwortung, ob sich die blutigen Aufstände vom März 2008 in diesem Jahr wiederholen werden. Die Aufstände vom letzten Jahr sind letztlich Ausdruck eines ungelösten Konfliktes, den China mit aller Macht zu ignorieren oder niederzudrücken versucht."
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Boris Eichler, Tel. 030-42081521, mobil 0178-2332916, office@tibet-initiative.de, http://www.tibet-initiative.de/ Die Tibet Initiative Deutschland e.V., größte und älteste politische Tibet-Unterstützer-Organisation in Deutschland, ist Teil des Internationalen Tibet-Unterstützer-Netzwerks (ITSN). Seit 1989 setzt sie sich für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter und die Wahrung der Menschenrechte im besetzten Tibet ein. Mit bundesweit über 50 Regionalgruppen und Kontaktstellen kämpft sie für diese Ziele - durch Aufklärungsarbeit, Aktionen, Mahnwachen und Lobbyarbeit.

