Woche des Sehens

Damit die Welt sichtbar bleibt

Berlin (ots) - Augenärzte können viel tun, um das Augenlicht zu erhalten

Augenärzte können ihre Patienten immer häufiger vor der Erblindung bewahren. Mit regelmäßigen Früherkennungsuntersuchungen beim Augenarzt kann jeder Einzelne selbst etwas dafür tun, dass seine Sehkraft bis ins hohe Alter erhalten bleibt.

"Die Seele muss nun einmal durch diese Augen sehen, und wenn sie trüb sind, so ist's in der ganzen Welt Regenwetter." Diese Notiz Johann Wolfgang von Goethes aus dem Jahr 1770 lässt sich modern formulieren: Wenn die Augen schwächer werden, ist das ein gewaltiger Schlag. Immer mehr Menschen in Deutschland sind von einer Sehbehinderung betroffen, denn mit der steigenden Lebenserwartung kommen auch altersbedingte Augenkrankheiten immer häufiger vor. Eine völlige Erblindung wird dank der hervorragenden Leistungen der modernen Augenheilkunde in Deutschland dagegen seltener.

Die Fortschritte in der modernen Augenheilkunde in den vergangenen Jahren haben es möglich gemacht, dass Augenkrankheiten, die bislang als unheilbar galten, heute zumindest zu stoppen sind. Damit schreitet der Krankheitsprozess nicht fort, und das noch vorhandene Augenlicht bleibt erhalten. "Wenn die Augen schwächer werden, können die Patienten bei deutschen Augenärzten eine kompetente Hilfe erhalten", stellt Prof. Dr. Bernd Bertram, der 1. Vorsitzende des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands, fest. "Bei den vier Haupterblindungsursachen Katarakt, Glaukom, diabetische Retinopathie und Altersabhängige Makuladegeneration (AMD) stehen uns sehr gute diagnostische und therapeutische Verfahren zur Verfügung. Insbesondere die neuen Behandlungsmöglichkeiten der AMD dürften mit dazu beigetragen haben, dass einige Erblindungen mittelfristig vermieden oder zumindest hinausgeschoben werden."

Alle, aber besonders ältere Patienten ab 40 Jahren sollten zuerst den Augenarzt aufsuchen, wenn sie eine Sehverschlechterung feststellen. Im einfachsten Fall hilft ihnen eine neue Brille. Doch selbst wenn man mit der neuen Brille gut sieht, kann eine ernsthafte Augenkrankheit vorliegen, die der Patient nicht bemerkt. Bei einigen Augenkrankheiten wie zum Beispiel dem Glaukom (Grüner Star) kann im Frühstadium nur der Augenarzt die Krankheit erkennen. Sieht der Augenarzt krankhafte Veränderungen im vorderen oder hinteren Augenabschnitt, kann er in den meisten Fällen Maßnahmen ergreifen, um die Sehkraft zu erhalten und zu unterstützen. Und je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser sind die Erfolgsaussichten für die Behandlung. Deshalb ist es empfehlenswert, angebotene Früherkennungsuntersuchungen wahrzunehmen, damit die Augen erst gar nicht geschädigt werden.

Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober 2009

"Wenn die Augen schwächer werden ..." ist das diesjährige Motto der Woche des Sehens, die seit dem Jahr 2002 mit vielfältigen Aktionen bundesweit auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern aufmerksam macht. Schirmherrin der Initiative ist die Fernsehjournalistin Gundula Gause. Getragen wird die Aufklärungskampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf, dem Hilfswerk der Deutschen Lions sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird die Woche des Sehens von der Aktion Mensch und der Carl Zeiss Meditec AG.

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