Center for Financial Studies startet Nominierung für den internationalen Wissenschaftspreis "Deutsche Bank Prize in Financial Economics 2009"
Frankfurt (ots) -
- Internationale Finanzexperten aus Forschung und Praxis in
der Jury
- Rund 3.600 Wissenschaftler weltweit können Vorschläge
einreichen
- Wissenschaftliche Beiträge sollen herausragend und
praxisrelevant sein Das Nominierungsverfahren für den vom Center for Financial Studies (CFS) ausgeschriebenen Deutsche Bank Prize in Financial Economics 2009 hat begonnen. Mit der vorangegangenen ersten Jury-Sitzung ist der Startschuss für die Vergabe des renommierten Wissenschaftspreises gefallen. Rund 3.600 Professoren aus mehr als 55 Ländern können ab heute bis zum 8. Dezember 2008 im Internet Nominierungsvorschläge einreichen. Der Preisträger der mit 50.000 Euro dotierten Auszeichnung wird im Februar 2009 bekannt gegeben. Die Verleihung findet am 30. September 2009 im Rahmen eines Festakts in Frankfurt am Main statt.
Die Jurymitglieder sind international renommierte Finanzexperten aus Wissenschaft und Praxis. In einem mehrstufigen Verfahren wählt die Jury aus den eingereichten Nominierungen eine Wirtschaftswissenschaftlerin oder einen Wirtschaftswissenschaftler von internationalem Renommee und mit hervorragender Expertise in den Forschungsgebieten Finanzen, Geld oder Makroökonomie aus.
"Der Deutsche Bank Prize in Financial Economics wird 2009 zum dritten Mal vergeben. Mit einem gewissen Stolz können wir festhalten, dass die Zahl der teilnehmenden Professoren und Wissenschaftler, die einen Nominierungsvorschlag für einen Preisträger einreichen können, von etwa 1400 im Jahr 2005 zwischenzeitlich auf fast 3600 angestiegen ist. Dies belegt die ständig wachsende Aufmerksamkeit und die zunehmende Anerkennung, die unser Wissenschaftspreis für Finanzökonomie genießt", erklärte Professor Jan Pieter Krahnen, Vorsitzender der Jury und Direktor des Center for Financial Studies. "Wir sind überzeugt, dass auch in diesem Jahr außerordentlich interessante Nominierungsvorschläge eingereicht werden und wir erneut einen herausragenden Wissenschaftler auszeichnen können."
Als Vertreter der Goethe-Universität Frankfurt gehören der wissenschaftlichen Jury in diesem Jahr neben dem Jury-Vorsitzenden Jan Pieter Krahnen (CFS Direktor und Goethe-Universität), Volker Wieland (CFS Direktor und Goethe-Universität) sowie Otmar Issing (CFS Präsident und Goethe-Universität) auch die namhaften Professoren Michael Binder und Reinhard H. Schmidt an. Norbert Walter, Geschäftsführer Deutsche Bank Research und Chefvolkswirt Deutsche Bank AG, ist ebenfalls als Jury-Mitglied aktiv. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist vertreten durch den Chef-Ökonom Klaus Schmidt-Hebbel. Mit Takatoshi Ito (Universität Tokio) wirkt in diesem Jahr erstmalig auch ein Wissenschaftler aus Asien in der Jury mit. Weitere international renommierte Mitglieder sind Maria Vassalou (SAC Capital Advisors LLC) sowie Marti Subrahmanyam von der New York Universität.
Hochschullehrer und Wissenschaftler aus den jeweils Top 30 Universitäten der USA sowie Europas sind eingeladen, Beiträge für den Preis einzureichen. Erstmals können in diesem Jahr auch Professoren der 30 besten Universitäten der Asien-Pazifik-Region und aus Lateinamerika Empfehlungen für einen Preisträger aussprechen. Weiterhin haben insgesamt mehr als 200 Mitglieder der Nationalbanken, der Europäischen Zentralbank, der OECD, der BIS (Bank for International Settlements), dem IMF sowie der Weltbank die Möglichkeit, einen Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin als Preisträger vorzuschlagen.
Das Center for Financial Studies hatte in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt erstmals im Jahr 2004 einen Wissenschaftspreis ausgeschrieben. Dieser Preis wird seither als Deutsche Bank Prize in Financial Economics vergeben. Der Wissenschaftspreis wird vom Stiftungsfonds Deutsche Bank gefördert und wurde am 6. Oktober 2005 an Eugene F. Fama, Professor für Finanzen an der Universität Chicago, für die Entwicklung und Erforschung des Konzeptes der Markteffizienz verliehen. Im Jahr 2007 erhielt Michael Woodford, Professor für Politische Ökonomie an der Columbia University in New York, den Preis für seine Forschungsarbeiten zur Theorie der monetären Makroökonomie.
Über das Center for Financial Studies
Das Center for Financial Studies (CFS) mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein an die Goethe-Universität angegliedertes und von Spenden und Beiträgen der Mitglieder finanziertes Forschungsinstitut. Es betreibt unabhängige und international ausgerichtete Forschung über Finanzmärkte, Finanzintermediäre und Monetäre Ökonomie, und engagiert sich zu finanzmarktrelevanten Themen in der Politikberatung. Sein Tätigkeitsspektrum umfasst derzeit 8 Forschungsprogramme, die jeweils unter der Leitung eines Programmdirektors stehen. Das CFS veranstaltet regelmäßig internationale Konferenzen, Kolloquien, wissenschaftliche Foren und Fachvorträge zu finanzmarktrelevanten Fragen und fördert so den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis. Mit ein- bis viertägigen Seminaren sowie Inhouse-Veranstaltungen trägt das CFS außerdem zur Qualifizierung und Weiterbildung bei. Das CFS wird von dem Präsidenten Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otmar Issing sowie den beiden Geschäftsführenden Direktoren Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen und Prof. Volker Wieland, Ph.D. geleitet. Den Vorstandsvorsitz des Fördervereins hat Dr. Rolf E. Breuer inne. Weitere Angaben zum Inhalt der CFS-Aktivitäten finden sich auf http://www.ifk-cfs.de .
Pressekontakt:
Sabine Neumann Center for Financial Studies House of Finance Goethe-Universität Grüneburgplatz 1, HPF H5 60323 Frankfurt am Main Deutschland Tel.: +49 (0)69-798-30066 Email: db-prize@ifk-cfs.de www.db-prize-financialeconomics.org

