BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW

Feierliches Richtfest für den 1. Bauabschnitt des Campus Poppelsdorf der Universität Bonn

Bonn (ots) - Mit einem Richtfest für die drei Ersatzneubauten des 1. Bauabschnitts am Campus Poppelsdorf der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sind am heutigen Tage die Hochbauten im Beisein von Ministerialdirigent Rüdiger Stallberg - Leiter der Abteilung VI Bauen im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Jürgen Nimptsch - Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Prof. Jürgen Fohrmann - Rektor der Uni Bonn und Dr. Martin Brans - Niederlassungsleiter BLB NRW Niederlassung Köln gewürdigt worden.

Bonn - Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) Köln errichtet in enger Zusammenarbeit mit der Universität Bonn im nördlichen Bereich des Campusgeländes (zwischen Endenicher Allee, Carl-Troll-Straße und Nußallee) bis Ende 2015 auf Grundlage der Hochschulstandortentwicklungsplanung drei Ersatzneubauten. Nach rund einem Jahr Bauzeit weht heute der Richtkranz über den drei Rohbauten. Hier entstehen Neubauten für das Bonn-Aachen International Center for Information Technology (B-IT) und das Institut für Informatik sowie für die Institute für Numerische Simulation (INS) und Ernährungs- und Lebensmittelwissen-schaften (IEL) und ein neues Hörsaalzentrum. Ministerialdirigent Stallberg betonte die Notwendigkeit der städtebaulichen Integration der neuen Hochschulgebäude: "Das neue Stadtquartier soll nicht nur den Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule angenommen werden, sondern von allen Bürgerinnen und Bürgern. Hierfür werden die Außenräume mit besonders hoher Qualität ausgestaltet." Professor Dr. Jürgen Fohrmann - Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn: "Mit dem Campus Poppelsdorf eröffnet sich für die Universität Bonn die Chance, für die naturwissenschaftlichen Disziplinen an zentralem Standort optimale Bedingungen für Forschung und Lehre zu schaffen. Kurze Wege zwischen Laboren, Büros, Hörsälen und Bibliotheken erleichtern auch den interdisziplinären Austausch. Den Neubau des Hörsaalgebäudes finanziert die Universität selbst." Im Zuge der Baumaßnahme wird eine neue Infrastruktur verlegt, die Erschließungsstraßen neu gestaltet und die Stellplätze entlang der Autobahn neu angelegt und geordnet. Der Campus wird autofrei und mit einem guten Fahrradwegenetz ausgebaut. Fahrradstellplätze werden in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen. Bei der Energiegewinnung setzt der BLB NRW auf alternative Ressourcen. Über eine Geothermieanlage mit ca. 8.500 lfm Erdwärmesonden, welche in einer Tiefe von bis zu 100 Meter ins Erdreich eingelassen werden, wird künftig in Kombination mit einer Betonkerntemperierung ein Teil der erforderlichen Wärme in den Winter- bzw. eine entsprechende Kühlung in den Sommermonaten erreicht.

Die zu errichtenden Hochbauten, mit einer Gesamthauptnutzfläche von ca. 13.500 m², sind entlang der neuen Mittelachse gruppiert. In Anlehnung an die bestehende Bebauung sind die entstehenden Gebäude in dreigeschossiger Bauweise mit Staffelgeschoss geplant.

Durch das vom Land Nordrhein-Westfalen aufgelegte Hochschulmodernisierungsprogramm wird die Baumaßnahme gefördert. Die gesamten Kosten des 1. Bauabschnitts belaufen sich auf rund 75 Mio. Euro.

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