Gründerwettbewerb - IKT Innovativ

Startkapital und Expertenunterstützung für Preisträger des "Gründerwettbewerb - IKT Innovativ"

Die Preisträger des "Gründerwettbewerb - IKT Innovativ" (Runde 1/2015) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf der IFA. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/63550 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Gründerwettbewerb - ...

Berlin (ots) - Auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin zeichnete das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie am heutigen Freitag aus dem Unternehmensnachwuchs der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) wieder die Preisträger im begehrten "Gründerwettbewerb - IKT Innovativ" aus. Jeweils 30.000 Euro Startkapital erhalten die Gewinner der fünf Hauptpreise für die Umsetzung ihrer Geschäftsidee. Zwölf weitere Preisträger erhalten jeweils 6.000 Euro für ihre Unternehmensgründung. Neben dem Startkapital erhalten alle Gewinner aktive Unterstützung durch ein bundesweites Expertennetzwerk, das den Start-ups beim Schritt in die Selbstständigkeit mit Rat und Tat zur Seite steht.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel: "Als eigene Chefin oder eigener Chef setzen viele junge Talente in Deutschland jedes Jahr tragfähige Geschäftskonzepte um, beweisen Mut und Kreativität und leisten einen wichtigen Beitrag zu Wachstum und Beschäftigung. Denn 97 Prozent der Neugründungen des Gründerwettbewerbs sind auch nach den ersten Geschäftsjahren weiter am Markt aktiv. Sie konnten sich mit durchschlagendem Erfolg in den verschiedensten Branchen etablieren und zeigen, dass wir das Gründungspotenzial der deutschen IKT-Branche noch lange nicht ausgeschöpft haben."

Preisträger

Folgende Gründungsvorhaben wurden mit einem der fünf Hauptpreise ausgezeichnet:

   - GraphHopper aus München schafft mit einer Software für 
     Entwickler die Möglichkeit, Routenplanung an individuelle 
     Anforderungen unterschiedlicher Kunden anzupassen und in 
     Anwendungen aus den Bereichen Mobilität, Logistik und Freizeit 
     zu integrieren.
   - Innsystec aus Aachen hat einen Chip für das Senden von Daten 
     entwickelt, auf dem Signalverarbeitung und Leistungsverstärker 
     so geschickt integriert sind, dass der Energieverbrauch von 
     Mobilfunkanlagen signifikant sinkt.
   - MiCROW aus Oldenburg bietet insbesondere kleinen und 
     mittelständischen Hochtechnologieunternehmen ein bislang 
     einzigartiges Mikromontagewerkzeug an.
   - Sensape aus Leipzig setzt auf Basis erkannter Merkmale wie 
     Geschlecht, Alter, Gemütsverfassung, Körperposen und Gesten eine
     interaktive Werbung oder Produktpräsentation um, die zur 
     Zielgruppe passt.
   - Toposens aus München entwickelt 3D-Sensorsysteme auf Basis von 
     Ultraschall- und Radartechnik. Der sehr kleine 
     3D-Ultraschallscanner erfasst die Struktur von Personen und 
     Gegenständen präzise in Echtzeit und gibt dreidimensionale 
     Objekte anschließend als Punktewolke aus. 

Weitere Preise erhielten:

   - Bioacoustictechnology (Nürnberg), ein akustisches 
     Monitoringsystem für den Fledermausschutz.
   - Calovo (Wiesbaden), ein Portal für digitales Kalendermarketing.
   - Conbox (Leipzig) eine Plattform für das interaktive TV-Erlebnis.
   - Desaia (Berlin), eine Software für die Programmierung virtueller
     Welten.
   - e-Reha (Tübingen), ein 3D-Sensor gestütztes Heimtherapiesystem.
   - evalu.run (München), ein mobiler Lauftrainer, der die 
     Lauftechnik mittels Kraftsensoren zu optimieren hilft.
   - InfiniScreen (Saarbrücken), eine Software, die kabellose 
     Bildschirmübertragung über das IP-Netzwerk ermöglicht.
   - ParkHere (München), ein Sensorsystem für optimierte 
     Parkplatzauslastung.
   - skillconomy (Düsseldorf), eine Software zur effizienten Nutzung 
     firmeninternen Wissens.
   - QMedify (München), eine Online-Software zur Erstellung 
     medizinischer Befunde.
   - Trustami (Berlin), ein System zur Ermittlung der Vertrauensbasis
     bei Internetgeschäften.
   - virtualQ® (Stuttgart), ein Warte-Service für Call-Center-Kunden. 

Prämiert werden mit dem "Gründerwettbewerb - IKT Innovativ" Gründungsvorhaben, deren Geschäftsmodell maßgeblich auf innovativen Anwendungen aus dem Bereich der IKT basiert. Seit der ersten Runde 2010 wurden bereits 179 Gründungen in ihren Vorhaben unterstützt. Im kommenden Jahr soll diese sehr erfolgreiche Initiative unter dem Namen "Gründerwettbewerb Digitale Technologien" als eine Maßnahme im Handlungsfeld "Digitale Wirtschaft und digitales Arbeiten" der "Digitalen Agenda 2014 - 2017" neu aufgelegt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.gruenderwettbewerb.de.
Die Profile der Gewinner sind abrufbar unter: http://ots.de/Q7T14.
Bilder der Preisverleihung finden Sie hier: http://bit.ly/1K5WtIM 

Pressekontakt:

Jessica Vanscheidt
LoeschHundLiepold Kommunikation
Tel.: + 49 (0)89 720 187-271
E-Mail: gruenderwettbewerb@lhlk.de

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