Leipziger Volkszeitung

LVZ: Ulrich Rüß: Käßmann muss über Konsequenzen nicht belehrt werden

Leipzig (ots) - Der Vorsitzende der konservativen protestantischen Konferenz Bekennender Gemeinschaften Ulrich Rüß hat nach der Alkoholfahrt von Bischöfin Käßmann an die Vorbildfunktion des EKD-Spitzenamtes erinnert. "Margot Käßmann ist als Bischöfin und Ratsvorsitzende in einer besonders schweren Situation. Gerade in ihrer Funktion ist Vorbildfunktion gefragt", sagte Rüß der "Leipziger Volkszeitung" (Mittwoch-Ausgabe). In der Frage, welche Konsequenzen ihr Fehlverhalten haben müsse, brauche Käßmann keine Belehrung. "Bischöfin Käßmann weiß um die Koordinaten der Verantwortung in diesem Amt. Sie weiß auch, dass jetzt ihr eigenes christliches Gewissen gefordert ist. Aus diesem Gewissen heraus muss sie nun eine Entscheidung treffen, die der Verantwortung des Amtes entspricht." Es sei jetzt nicht angebracht, von außen einen Rücktritt zu fordern. Käßmann sei "sensibel genug" die entsprechenden Konsequenzen selbst zu ziehen. ACHTUNG: Der Vorsitzende der Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Ulrich Rüß, hat frühere Aussagen in der "Leipziger Volkszeitung" zur Alkoholfahrt von Bischöfin Käßmann zurückgezogen. Sie dürfen nicht weiter verwendet werden. Bitte die oben stehende aktuelle Vorabmeldung verwenden. Pressekontakt: Leipziger Volkszeitung Redaktion Telefon: 0341/218 11558 Original-Content von: Leipziger Volkszeitung, übermittelt durch news aktuell

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