Leipziger Volkszeitung

LVZ: Cornelia Pieper: Neues Kapitel in deutsch-polnischen Beziehungen
Steinbach-Streit wird Beziehungen nicht gerecht

Leipzig (ots) - Die neue Regierungsbeauftragte für die deutsch-polnischen Beziehungen, Staatsministerin Cornelia Pieper (FDP) setzt "auf ein neues Kapitel" in den bilateralen Beziehungen. Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Mittwoch-Ausgabe) meinte Pieper: "Der Positionsstreit um Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach (CDU) wird dem besonderen Charakter der deutsch-polnischen Beziehungen nicht gerecht." Das Ziel von ihr und der Koalition sei es, "nach dem Vorbild der deutsch-französischen Beziehungen auch zwischen Berlin und Warschau Beziehungen auf gleicher Augenhöhe zu etablieren". In den Vordergrund müsse dabei "der Ausbau des Jugend- und Bildungsaustauschs". Zudem sollten die Kontakte im Rahmen des Weimarer Dreiecks zwischen Paris, Berlin und Warschau "um eine kulturelle Komponente ergänzt werden". Zu diesem Zweck will Frau Pieper Anfang Januar nach Warschau reisen. Pressekontakt: Leipziger Volkszeitung Büro Berlin Telefon: 030/72626-2000 Original-Content von: Leipziger Volkszeitung, übermittelt durch news aktuell

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