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LVZ: USA erwarten sich von Deutschland 2000 Bundeswehrsoldaten mit Kampfauftrag, im Bedarfsfall auch außerhalb von Nordafghanistan

    Leipzig (ots) - Die USA haben durch Kontakte seitens aus dem Präsidentenamt sowie durch Sicherheitsberater bei der Bundesregierung die Bitte geäußert, Truppen mit Kampffähigkeit zusätzlich nach Afghanistan im Zuge der Frühjahrsoffensive im kommenden Jahr zu entsenden. Zuständige Regierungsvertreter in Berlin bestätigten der "Leipziger Volkszeitung" (Mittwoch-Ausgabe), dass US-Präsident Barack Obama nicht nur allgemein um die zusätzliche Entsendung von 2000 Bundeswehrsoldaten Soldaten bitte.

    Für die erweiterte Blitz-Intervention in der ersten Jahreshälfte 2010 erwartet man in Washington, den Informationen zufolge, nicht in erster Linie zusätzliche Kapazitäten für die Polizei- und Militärausbildung, sondern einen eindeutigen Beitrag auch der Bundesrepublik "zur Stärkung der internationalen Kampfkraft" auch in den besonders umstrittenen Gebieten im Süden und Osten Afghanistans. Dies könnte unter anderem auch eine Erweiterung des bisherigen deutschen Einsatzgebietes über den Norden hinaus bedeuten. Eigentlich hatte man in deutschen Regierungskreisen gehofft, man könne es bei der eindeutigen Ausbildungskomponente durch zusätzliche deutsche Polizei- und Militärexperten belassen.

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