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LVZ: Ackermann-Essen: Schröders Ex-Planungschef Nowak weist als Teilnehmer Vorwurf der geheimbündlerischen Absprache als "absurd" zurück und spreche allenfalls für die "Ohnmacht der SPD"

    Leipzig (ots) - Als "völligen Quatsch" hat Wolfgang Nowak, Geschäftsführer der Alfred Herrhausen Gesellschaft, die Vermutung zurück gewiesen, bei dem öffentlich diskutierten Kanzlerinnen-Essen im Jahr 2008 mit dem Banker Josef Ackermann könnte es sich um ein Treffen zur Verabredung politischer Kampagnen oder zur konspirativen Politik-Gestaltung gehandelt haben. Nowak, Teilnehmer der Ackermann-Runde im Kanzleramt, sagte gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Dienstag-Ausgabe): "Eine solche Unterstellung kann nur aus der Ohnmacht der SPD gespeist werden, in der diese Partei sich derzeit befindet." Novak war in der Anfangszeit von SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder Leiter des Planungsstabes im Kanzleramt. Er selbst könne sich, anders als andere Teilnehmer, nicht mehr daran erinnern, ob es bei dem Essen tatsächlich, wie erklärt wurde, Spargel zu essen gegeben habe oder nicht. Aber jeder Verdacht einer "geheimbündlerischen Absprache" sei "absurd".

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