Leipziger Volkszeitung

LVZ: Künast: Neuwahlen müssen rot-rote Depression beenden
Berlin habe siebeneinhalb Jahre seine Chancen nicht genutzt

    Leipzig (ots) - Die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag und deren Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Renate Künast, hat der in die Krise geratenen Berliner Koalition "rot-rote Depression nach siebeneinhalb Jahren rot-rotem Rumgehampel" vorgehalten. Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Donnerstag-Ausgabe) sagte Künast: "In der Stadt gibt es keine Bewegung und keine Entwicklung. Sie macht nichts aus sich", weder bei neuen Jobs noch in der Energiepolitik, bei neuen Technologien oder in Fragen der Bildung und der Integration. "Nirgendwo gibt es wirklich Auftrieb, an keiner Stelle nutzt die Hauptstadt ihre Vorbild-Funktion."

    Deshalb sei es völlig ausgeschlossen, dass ihre Partei jetzt auf die Idee kommen könnte, "einfach so zu irgendjemandem ins Bett zu kriechen". Es gebe nur eine denkbare Antwort auf die Krise: "Man muss sich dem Votum der Bürger stellen." Dabei verwies sie auf Umfragen, die ihre Partei in der Stadt bei rund 18 Prozent sehen. Renate Künast hielt dem regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit von der SPD vor, er könne zwar die Stadt mit schönen Adjektiven beschreiben. "Aber dafür, dass die Stadt sexy ist, kann sie sich nichts kaufen. Und sein Koalitionspartner zeigt sich gänzlich uninspiriert, geprägt von altsozialistischer Langeweile."

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