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LVZ: Ramelow erinnert CDU in Thüringen an Angebot zu Fairness-Abkommen für den Wahlkampf

    Leipzig (ots) - Der Spitzenkandidat der Linkspartei für die Thüringen-Wahl am 30. August, Bodo Ramelow, hat die CDU angesichts der zugespitzten und teilweise emotionalisierten Debatte um den kranken Ministerpräsidenten Dieter Althaus (CDU) an das Angebot seiner Partei für ein Fairness-Abkommen für die heiße Wahlkampfphase erinnert. "Unser Angebot steht. Bisher ist die CDU darauf aber im Kern nicht eingegangen", meinte Ramelow gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Mittwoch-Ausgabe).

    Ramelow versicherte zugleich, er werde sich bis zum Wahltag "mit der Politik der CDU-geführten Landesregierung auseinandersetzen". Was davon unabhängig Dieter Althaus, dessen Familie und was die CDU mit den Folgen des Skiunfalls mache, "ist einzig und allein deren Entscheidung".

    Mit Fairness habe es aber nichts zu tun, so der Spitzenkandidat der Linken mit Blick auf jüngste Streitereien in Thüringen, wenn der frühere CDU-Landtagsabgeordnete und jetzige Geschäftsführer der staatlichen Lotteriegesellschaft Thüringen, Jörg Schwäblein, sein Landtagsmandat "als Faustpfand für die eigenen Vertragsverhandlungen" in Stellung gebracht habe. "So verhält man sich in einer Bananenrepublik" und das habe mit einem prinzipiellen Fairness-Abkommen überhaupt nichts zu tun.

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