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LVZ: Seehofer lobt gewendete FDP

    Leipzig (ots) - Der Vorsitzende der CSU und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat das Vorpreschen seiner Partei bei der Koalitionsaussage zugunsten der FDP mit deren "völlig veränderten Charakter im Vergleich zu den 90er Jahren" begründet. Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Freitag-Ausgabe) sagte Seehofer weiter: "Das ist keine neoliberale und marktradikale Partei mehr wie in den Zeiten von Graf Lambsdorff."

    Zugleich verwies Seehofer auf jüngste interne Umfragen in Bayern, "wonach 90 Prozent der CSU-Wähler der Ansicht sind, dass die bayerische Koalition aus CSU und FDP völlig in Ordnung" sei. Insofern entspreche das CSU-Koalitionsbekenntnis für die Liberalen "voll und ganz" seinem Verständnis von CSU-Politik, wonach man mehr auf die Stimme des Volkes hören solle, um Vertrauen zurückzugewinnen. Auf der Kreuther  Klausurtagung der CSU-Landesgruppe im Bundestag hatte Seehofer zuvor ein "klares Bekenntnis" zu einer Koalition nach der Bundestagswahl mit der FDP abgelegt. CDU und FDP haben bisher keine solch klare Aussage getätigt.

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