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LVZ: Schavan kritisiert Zinsverteuerung für Studentenkredite und warnt vor einem "abschreckenden Zeichen"

    Leipzig (ots) - Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat die Erhöhung der Zinssätze für Studienkredite durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als "falsches Zeichen" kritisiert und die abschließende Prüfung von Alternativen noch für diese Woche angekündigt. Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Donnerstag-Ausgabe) verwies Schavan darauf, dass es "endlich gelungen ist, höhere Studienanfängerzahlen zu erreichen", dies nicht zuletzt in den wichtigen technischen Zukunftsbereichen. Die Regierung habe zudem beispielsweise mit den Verbesserungen beim BaföG für "deutlich bessere Umfeldbedingungen" für Studenten gesorgt. Da könne es nicht sein, dass durch höhere Kreditzinsen für Studenten "eine abschreckende Wirkung" erzeugt werde.  Die Ministerin verwies auf "laufende Gespräche zur Prüfung denkbarer Alternativen" für die KfW-Maßnahme, die noch in dieser Woche abgeschlossen sein könnten. Nach Informationen der Zeitung wird unter anderem auch über eine Umschichtung von Finanzmitteln verhandelt, um die Kredite nicht zu verteuern.

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