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LVZ: Unions-Mittelständler Fuchs: Unions-Politiker hätten von einem IKB-Untersuchungsausschuss ganz sicher nichts zu befürchten

    Leipzig (ots) - Das langjährige Verwaltungsratsmitglied der Kreditanstalt für Wiederaufbau und Mittelstandsexperte der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Fuchs, hat den Verkauf der Pleitebank IKB durch den Bund und die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau an den US-Finanzinvestor Lone Star als "schlechten Deal" kritisiert. Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Sonnabend-Ausgabe) unterstrich Fuchs aber zugleich, dass im Fall eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses die Union "ganz sicher nichts" zu befürchten habe. Die KfW war lange Zeit von der SPD-Politikerin Ingrid Matthäus-Maier geführt worden, für die Rettungs- und Finanztransaktionen sei im wesentlichen SPD-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück zuständig gewesen, erinnerte Fuchs.

    "Die KfW ist durch dieses Manöver sehr geschwächt", meinte Fuchs, nachdem bei einem Erlös im unteren dreistelligen Millionen-Bereich bisher rund 10,7 Milliarden Euro für die Rettung der Mittelstandsbank IKB aufgewendet worden waren. "Man hätte besser ganz die Finger von dem Geschäft mit der IKB gelassen. Es ist nicht richtig, wenn der Staat sich in Geschäftsbanken einmischt", so Fuchs. "Was sich die Opposition von einem möglichen Untersuchungsausschuss des Bundestages erwartet, ist deren Sache", sagte der Mittelstandspolitiker der Union zur Ankündigung der FDP, die Rettungs- und Verkaufsaktion noch zum Thema eines parlamentarischen Untersuchungsausschuss machen zu wollen. "Für mich steht nur eines glasklar fest: Unions-Politiker haben mit diesem Management rund um die IKB nichts zu tun gehabt und sind damit in keiner Weise belastet."

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