Leipziger Volkszeitung

LVZ: Leipziger Volkszeitung schreibt morgen zur Spielemesse:

Leipzig (ots) - Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung wirft Computerspiele-Verband Erpressung vor Leipzig. Ärger um den Deutschen Computerspielepreis: Er soll nur dann in Leipzig verliehen werden, wenn die Stadt im Gegenzug auf die Games Convention verzichtet und der Kölnmesse damit ab 2009 nicht in die Quere kommt. Das berichtet die Leipziger Volkszeitung (Freitagausgabe). Der Branchenverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), der die Spielewirtschaft vertritt, hatte zu Jahresbeginn beschlossen, die Games Convention künftig nicht mehr zu unterstützen. Vielmehr soll ab 2009 die europäische Leitmesse der Branche in Köln stattfinden. Nach Informationen der Stadt habe BIU erklärt, eine Standortentscheidung in Sachen Preisverleihung könne nur dann zugunsten von Leipzig ausfallen, wenn die Stadt ihren Verzicht auf die Games Convention erklärt. "Leipzig hat offensichtlich das beste Konzept abgegeben", sagte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). "Sollte ein Junktim hergestellt werden zwischen Spielepreisvergabe an Leipzig und Austragung der Spielemesse", so Jung, "dann ist das ein unsäglicher erpresserischer Versuch." Der BIU sprach von einem "konstruierten Zusammenhang, der so nicht besteht". Leipzig hatte sich ebenso wie Berlin und München als Austragungsort für die Preisverleihung beworben. Mit dem Spiele-Oscar, der im Auftrag der Bundesregierung vergeben wird, werden erstmals im Frühjahr 2009 "qualitativ hochwertige sowie kulturell und pädagogisch wertvolle" Computerspiele ausgezeichnet. 600 000 Euro stellen dafür der Bund und die Spielewirtschaft zur Verfügung. Pressekontakt: Leipziger Volkszeitung Redaktion Telefon: 0341/218 11558 Original-Content von: Leipziger Volkszeitung, übermittelt durch news aktuell

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