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LVZ: Politiker: Krisen-Risiko bei der Bayerischen Landesbank "liegt bei bis zu 2,5 Milliarden Euro"

    Leipzig (ots) - Alarmiert zeigen sich Fachpolitiker der Koalition angesichts neuer Krisenmeldungen seitens der Landesbanken. Nach der Sächsischen Landesbank und der Westdeutschen Landesbank spitzt sich, nach Informationen der "Leipziger Volkszeitung" (Dienstag-Ausgabe), die Lage bei der Bayerischen Landesbank zu. Auf "bis zu 2,5 Milliarden Euro" bezifferte ein führender Unions-Politiker gegenüber der Zeitung den neu zu erwartenden Abschreibungsbedarf bei der weiß-blauen Landesbank. Bisher hatte Erwin Huber, Finanzminister und CSU-Chef, die Wertberichtigungen auf 100 Millionen Euro plus X beziffert. Im April legt die Landesbank ihre Jahresbilanz vor. Auf Grund der Haftungsregelungen mit dem "Feuerwehr-Fonds" des Sparkassen- und Giroverbandes sehen Politiker zunehmend auch den Kredit-Vergabespielraum bei den Sparkassen für kleine und mittlere Unternehmer bedroht.

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