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3sat-Film über die Selbstmordattentäter der Hisbollah: "Mordende Märtyrer"
Freitag, 30. November 2001, 21.50 Uhr

    Mainz (ots) - Freitag, 1. Juni 2000: Der Strand von Tel Aviv
verwandelt sich in ein blutiges Schlachtfeld, als mitten unter
Hunderten von Jugendlichen eine mit Metallteilen gefüllte Bombe
explodiert. 21 Jugendliche verlieren ihr Leben, Dutzende sind schwer
verletzt. Das 22. Opfer ist der Attentäter selbst, ein radikaler
Palästinenser. Er trug die Bombe an seinem Körper.
    
    Der Film von Mouna Mounayer aus dem Jahr 2001 fragt, warum sich im
Nahen Osten Menschen freiwillig in die Luft sprengen? Im Südlibanon
lernen schon kleine Kinder, dass das Ziel ihres Lebens nur im Kampf
als Märtyrer gegen Israel liegen kann. Dabei greift die Hisbollah oft
zu einem Terror-Mittel, das auch auf anderen Kriegsschauplätzen von
Fanatikern gewählt worden ist: zu Selbstmordattentaten. Filmemacherin
Mouna Mounayer sprach mit den Angehörigen dieser Menschen, zeigt ihre
Ausbildung und hinterfragt ihre Motive.
    
    
    
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