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NABU-Pressekonferenz zur Gefährdung alter Buchenwälder

    Berlin (ots) - Die Rotbuche wird von Waldexperten gerne als die
Mutter des Waldes bezeichnet. Deutschland ist das Kernland des
natürlichen Verbreitungsgebietes der Buche und hat somit eine hohe
Verantwortung zum Schutz dieser Wälder.
    
    Leider klaffen Anspruch und Realität weit auseinander. Während von
Entwicklungsländern der Schutz ihrer natürlichen Wälder gefordert
wird, rücken hierzulande hochtechnisierte Holzerntemaschinen
gegenwärtig den letzten verbliebenen Altholzbeständen auf den Leib.
Selbst Naturschutzgebiete, besonders in den Tieflandbuchenwäldern in
Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, sollen nicht verschont
bleiben. Während Buchen früher im Alter von 160 Jahren genutzt
wurden, werden heute schon Bestände mit 120 Jahren abgeholzt. Viele
Tierarten, die gerade auf diese alten Baumbestände spezialisiert
sind, verlieren ihren Lebensraum.
    
    Wie es um die Buchenwälder in Mecklenburg-Vorpommern und
Brandenburg steht, welche Interessen hinter den Abholzungen stecken,
aber auch welche Form von Forstwirtschaft den ökonomischen,
ökologischen und sozialen Ansprüchen gleichermaßen genügen kann,
möchten wir Ihnen gerne auf unserer Pressekonferenz erklären, zu der
wir Sie herzlich einladen.
    
    Termin  Dienstag, 19. März 2002, 10:30 Uhr
    
    Ort:      Berlin, Haus der Pressekonferenz, Schiffbauerdamm 40
    
    Mit:      Michael Succow, NABU-Vizepräsident
                 Rica Münchberger, Geschäftsführerin des
                 NABU-Mecklenburg-Vorpommern
                 Michael E. Luthardt, Sprecher der NABU-Bundesarbeitsgruppe
                 Wald und Wild
    
    Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu können.
    
    Mit freundlichen Grüßen
    Johanna Theunissen (NABU-Pressereferentin)
    Tel. 030-284984-22.
    
ots Originaltext: NABU
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