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NABU für westsächsische ICE-Streckenführung zwischen Nürnberg und Berlin

Bonn (ots) - Der Naturschutzbund NABU hat die jüngsten Äußerungen von Bundesverkehrsminister Klimmt zur ICE-Strecke zwischen Nürnberg und Berlin begrüßt. Klimmt hatte eine Streckenführung durch Westsachsen nicht mehr ausgeschlossen. Darüber hinaus nach Auffassung des NABU mit dem Startsignal für den Bau des auch für den Fernverkehr vorgesehenen City-Tunnels in Leipzig ein weiteres positives Signal gesetzt worden. NABU-Präsident Jochen Flasbarth bezeichnete es als erfreulich, dass nach jahrelanger Diskussion endlich wieder Sachargumenten Geltung verschafft werde: "Mit der kostengünstigen westsächsischen Variante werden deutlich mehr Ballungsräume an das schnelle Eisenbahnnetz angeschlossen." Flasbarth forderte den Bundesverkehrsminister auf, die Modernisierung der vorhandenen Schienenwege im mitteldeutschen Raum energisch voranzutreiben. Mit dem Ausbau der Strecken Halle -- Erfurt -- Frankfurt und Halle/Leipzig -- Jena -- Nürnberg für den schnellen Personennahverkehr können Halle kurzfristig besser in das ICE/ICT-Netz der Bahn eingebunden werden. Der ebenfalls gebotene Ausbau der Strecke Erfurt -- Sangershausen -- Magdeburg/Berlin schaffe zudem Kapazitätsreserven, die für den Güterverkehr zur Verfügung stünden und gleichzeitig die regionalen Zugverbindungen verbesserten. Nach Ansicht des NABU-Landesverbandes müsse sich auch die Landesregierung von Sachsen-Anhalt mit Nachdruck für eine rasche Realisierung des Streckenausbaus einsetzen. Die Aufnahme eines "Ausbauprogramms für die Schienenwege in Mitteldeutschland" in den neuen Verkehrswegeplan sei zudem zwingend notwendig. ots Originaltext: NABU-Landesverband Sachsen-Anhalt Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Matthias Stöck, NABU-Landesverband Sachsen-Anhalt, 0345-1224402 Im Internet zu finden unter http://www.NABU.de Original-Content von: NABU, übermittelt durch news aktuell

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