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BLOGPOST: Videoverbreitung: Reichweite für eigene Videoproduktion erzielen

BLOGPOST: Videoverbreitung: Reichweite für eigene Videoproduktion erzielen

Die Videoproduktion ist abgeschlossen. Nun geht es darum, den Film bekannt zu machen. Denn ein Video hat erst dann seinen Zweck erfüllt, wenn es auch Zuschauer hat. Doch wie erhält ein PR-Video die Aufmerksamkeit, die es verdient? Wie gewinnen Unternehmen die Zuschauer, die sie sich wünschen? Und welche Dienstleister können helfen? Wir zeigen, auf was es bei der Videoverbreitung ankommt.

Täglich flimmern zahllose Videos über unsere Bildschirme. Daher gilt auch für Clips: Damit im Netz die eigene Videoproduktion gefunden wird, braucht es Suchmaschinenoptimierung. Mit Video Search Engine Optimization (VSEO) sorgen Unternehmen dafür, dass ihre Videos ein besseres Ranking bei Google oder YouTube erzielen. Da Google & Co. bislang noch nicht den filmischen Inhalt eines Videos durchsuchen können, ist das geschriebene Wort ausschlaggebend für die Auffindbarkeit. Titel und Beschreibungstext des Filmes sollten daher relevante Keywords - die wichtigsten Begriffe, nach denen potenzielle Zuschauer suchen - enthalten. Im Titel sollte das bedeutendste Keyword möglichst weit vorne stehen.

Der Begleittext bietet Platz für ausführliche und aussagekräftige Informationen zum Inhalt des Videos, dem Unternehmen oder den Produkten, die gezeigt werden. Auch Links auf die eigene Website, Blog, YouTube-Kanal oder Social-Media-Präsenzen gehören in den Begleittext. Damit die URLs zu klickbaren Links werden, muss immer http:// vorangestellt werden. Wie der Backgrounder in einer Pressemitteilung kann auch hier ein Standardtext genutzt werden, der in jeder Video-Beschreibung zum Einsatz kommt.

Eigene Kanäle

Videos transportieren Botschaften. Oft sind sie aber nur ein winziger Teil einer umfangreichen Kampagne. Wann immer ein Thema kommuniziert wird, sollte das Video "huckepack" dabei sein. Je besser ein Unternehmen in der digitalen Welt aufgestellt ist, desto größer ist die Reichweite, die ein Video allein über eigene Kanäle erzielen kann. Über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instagram oder Snapchat können Kunden und andere interessierte Zuschauergruppen angesprochen werden. Business-Netzwerke wie LinkedIn oder XING taugen dafür, das Video im beruflichen Umfeld bekannt zu machen.

Videos sind auch auf der Unternehmenswebsite ein wichtiger Baustein in der Gesamtstrategie - etwa wenn sie die Funktionsweise eines Produkts näher erläutern oder emotional das Image einer Organisation transportieren. Sie sollten immer thematisch passend eingebettet und nicht ohne Kontext auf einer eigenen Video-Seite präsentiert werden. Gleiches gilt für Beiträge im Corporate Blog. Und nicht zuletzt können Videos auch in Pressemitteilungen oder auf Landingpages sinnvoll eingesetzt werden.

Video-Plattformen

YouTube ist nicht nur die mit Abstand größte Video-Plattform der Welt, sondern auch die zweitgrößte Suchmaschine nach Google. Um zwischen Milliarden anderer Videos gefunden zu werden, müssen Bewegtbilder im eigenen Kanal bereitgestellt und richtig beschriftet werden. Passende Keywords in Überschrift und Beschreibungstext sorgen für bessere Auffindbarkeit.

Doch wie stuft YouTube ein Video als relevant ein oder listet es in den Suchergebnissen weit oben? Hierfür sind die Anzahl der Abrufe und "Likes" eines Videos entscheidend. Um häufiger einen "Daumen hoch" zu erhalten, nutzen viele Betreiber das Ende ihres Videos. Hier kann ein "Kanal abonnieren"-Button eingesetzt oder auch darauf hingewiesen werden, ein "Like" zu vergeben.

Video-Seeding

Wenn ein Unternehmen einen Viral-Hit landen will, kommt es um das Video-Seeding nicht herum. Mit Seeding, zu deutsch "aussähen", ist das gezielte Platzieren von Videos in sozialen Netzwerken, Blogs oder Foren gemeint. Dienstleister, die sich hierauf spezialisiert haben, greifen je nach gewünschter Zielgruppe auf die passenden Netzwerke zurück, wählen eine geeignete Ansprache aus und interagieren mit den Nutzern. Sie sorgen dafür, dass im Internet eine rege Diskussion über das Video entsteht und Menschen es mit ihrer Community teilen. Video-Seeding eignet sich vor allem für besonders unterhaltsamen oder lustigen Content, der in kürzester Zeit zahlreiche Zuschauer erreichen soll.

DIENSTLEISTER VIDEO-SEEDING (AUSWAHL)

www.jabba-film.de

www.linkilike.com

www.virallab.de

Video-Hosting

Unter Hosting versteht man die Bereitstellung und Speicherung von Videos im Netz. Die bekanntesten Video-Hoster sind große Portale wie YouTube und Vimeo. Doch für den Einsatz in Unternehmen stehen auch andere Anbieter bereit. Wenn es darum geht, Video-Material schnell und ohne Qualitätsverlust auf der eigenen Website oder in sozialen Netzwerken verfügbar zu machen, lohnt es sich, auf die technische Infrastruktur von Hosting-Dienstleistern zurück zu greifen. Videos werden sicher gespeichert und sind immer und überall einbettbar. Video-Hosting umfasst außerdem die Archivierung von Bewegtbildern auf Portalen, die nur bestimmten Zielgruppen zugänglich sind. So bietet news aktuell beispielsweise an, PR-Videos in der Video-Plattform der Deutschen Presse-Agentur bereitzustellen. Damit können Unternehmen ihr Material dort platzieren, wo TV- und Online-Redakteure recherchieren. Für das Hosting in solchen Datenbanken eignen sich zeitlose ebenso wie tagesaktuelle Inhalte, Rohmaterial und Cleanfeeds - neutrale Schnittbilder ohne Bauchbinden.

DIENSTLEISTER VIDEO-HOSTING (AUSWAHL)

www.brightcove.com/de

www.twentythree.net

www.gomex-newsroom.de

www.movingimage24.com

www.newsaktuell.de/studio

Video-Vermarktung

Wer nicht darauf warten möchte, dass ein Redakteur selbst auf ein Video aufmerksam wird, kann das Material zusätzlich vermarkten lassen. Ziel ist es dabei, das Thema in der redaktionellen Berichterstattung unterzubringen. Redaktionen und - je nach Thema - Blogger und andere Influencer werden direkt auf verfügbares Videomaterial hingewiesen. Hierfür greifen Vermarktungsdienstleister auf ihre bestehenden Kontakte bei Medien, Portalen und Blogs zurück, die meist persönlich informiert werden. Hier gilt: Redaktionen lieben Rohmaterial! Blogger und Online-Portale verwenden indes eher fertige Videobeiträge.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich in unserem Whitepaper "Video-PR 2017".

Aus dem Inhalt des Whitepapers Video-PR 2017:

Einführung: 650 Millionen Stunden Video pro Tag

Verbreitung: Spread the Message - Reichweite erzielen für PR-Videos

Videos der Zukunft: Virtual Reality- und 360-Grad-Videos: Wie im Theater

VR im Einsatz: Virtual Reality bei Bahlsen: "Aus dem Staunen nicht herausgekommen"

Zukunftstrends: Drei Fragen an vier Video-Experten

Einwurf: "Live-Werbung und Holodeck-Marketing"

Praxistools: Selbstgemacht: Video-Apps im Check

Dieser Beitrag ist ein Original-Blogpost aus TREIBSTOFF: http://treibstoff.newsaktuell.de/videoverbreitung-reichweite-fuer-videoproduktion/

Was ist TREIBSTOFF?

TREIBSTOFF ist das Blog der dpa-Tochter news aktuell. Es geht dort um die Themen Kommunikation, Pressearbeit und Social Media. Und manchmal auch um news aktuell selbst. Welche Trends, welche Apps, welche Themen bewegen Kommunikationsfachleute heute? Wie sieht unser Arbeitstag aus? Was ist wichtig für die Karriere? Best Practice, Interviews und Gastbeiträge warten auf PR-Profis und Pressesprecher. Ein Mal pro Quartal gibt es TREIBSTOFF auch als gedrucktes Magazin.

 
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