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Greenpeace hat Einspruch gegen Gen-Patent eingelegt
Umweltorganisation ruft Bundesbürger zu Sammeleinspruch auf

Hamburg (ots) - Greenpeace hat heute formal gegen das umstrittene Patent auf die Züchtung menschlicher Embryonen Einspruch beim Europäischen Patentamt (EPA) eingelegt. Zugleich ruft die Umweltorganisation alle Bundesbürger auf, sich an dem Einspruch zu beteiligen. Über die Internet-Adresse www.greenpeace.de/gentechnik können sich alle, die Widerstand gegen das Gen-Patent leisten möchten, das Einspruchsformular ausdrucken und unterschrieben an Greenpeace zurückschicken. Wer keinen Internet-Anschluß hat, erhält das Formular unter der Fax-Abruf-Nummer 040 - 38 99 80 76 oder per Post. Greenpeace sammelt alle Dokumente, leitet sie als Sammeleinspruch an das Europäische Patentamt weiter und trägt die Kosten für den Einspruch in Höhe von 1200 DM. Unterdessen wächst der Protest gegen das von Greenpeace aufgedeckte Keimbahn-Patent weiter an. Neben der Bundesregierung, Ärztevereinigungen und zahlreichen Bundestags- und Europaabgeordneten hat sich auch der Vatikan gegen das Patent auf Menschenzüchtung gestellt. Der vatikanische Bioethik-Experte und Vizepräsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Bischof Elio Sgreccia, sagte, mit der Patentierung werde der Mensch "zum Besitz und zum Handelsobjekt". Damit sei ein "Tiefpunkt der Entmenschung" erreicht, gegen den vor jedem "nur erdenklichen Gericht" vorgegangen werden müsse. ots Originaltext: Greenpeace Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Dr. Christoph Then, Gentechnik-Experte bei Greenpeace, Tel. 0171-8780-844 und Pressesprecherin Carmen Ulmen, Tel. 0171-8780-840. Internet: www.greenpeace.de/gentechnik. Original-Content von: Greenpeace e.V., übermittelt durch news aktuell

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