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"Webcheck Finanzfragen" - Aktuelle Studie der DVAG und ibi research: Sicherheit geht vor! Rheinland-Pfälzer suchen online verstärkt nach Unfallabsicherung

DVAG-Studie "Webcheck Finanzfragen": Sicherheit geht vor! Rheinland-Pfälzer suchen online verstärkt nach Unfallabsicherung. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6340 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/DVAG Deutsche Vermögensberatung AG"

Frankfurt (ots) -

   - Erstmals 180 Millionen Google-Suchen zu Finanzfragen der 
     Deutschen analysiert
   - Großes Interesse an Informationen zu Unfällen und 
     Unfallversicherungen
   - Rheinland-pfälzische Finanzsurfer zeigen nur geringes Interesse 
     an Altersvorsorge
   - ibi research deckt auf: Qualität der Finanzinformationen im Netz
     nur befriedigend 

Finanzsurfer aus Rheinland-Pfalz gehen lieber auf Nummer sicher: Überdurchschnittlich oft suchen sie im Netz nach Informationen zur Absicherung im Falle eines Unfalles. So liegt ihre Suchaffinität* zur Finanzfrage "Unfall in der Freizeit: Wie bin ich abgesichert oder wie kann ich mich absichern?" 45 Prozent über dem gesamtdeutschen Schnitt. Das Interesse für die Frage "Arbeitsunfall: Wer zahlt was und wann?" ist 21 Prozent höher als in Gesamtdeutschland. Damit sind die Rheinland-Pfälzer bei beiden Themen im Bundeslandvergleich Spitzenreiter. Zu diesen Ergebnissen kommt der "Webcheck Finanzfragen": Für die Studie untersuchte die Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) unter anderem 180 Millionen Google-Suchen im Zeitraum März 2015 bis Februar 2016. Das Ergebnis zeigt nicht nur die Hitliste der 65 meistgesuchten Finanzfragen Deutschlands, sondern auch regionale Besonderheiten bei der Online-Recherche. Insgesamt knapp 7,3 Millionen Suchanfragen stellten die Rheinland-Pfälzer im Zeitraum der Untersuchung. Demzufolge suchen sie im Schnitt 2,33 Mal pro Jahr und Einwohner nach Finanzinformationen im Netz. Das ist vergleichsweise selten: Spitzenreiter sind hier die Hamburger und Berliner mit durchschnittlich 5,72 und 5,06 Suchen, der gesamtdeutsche Schnitt liegt bei 2,83 Suchanfragen pro Jahr und Einwohner.

Doch nicht nur das Thema Unfallabsicherung interessiert die Finanzsurfer aus Rheinland-Pfalz besonders stark. Die Untersuchung zeigt auch, dass hier überdurchschnittlich oft online zur Geldanlage am Aktienmarkt und Immobilienfinanzierung recherchiert wird - die Suchaffinität für beide Themen liegt rund ein Fünftel über der des gesamten Bundesgebietes. Ebenfalls auffällig im Vergleich mit dem gesamtdeutschen Suchverhalten: Verhältnismäßig selten suchen die Rheinland-Pfälzer nach Informationen zur privaten Altersversorgung. Das Interesse für die Frage "Was muss ich rund um Riester wissen?" liegt rund 9 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. "Welche Möglichkeiten zur privaten Altersvorsorge habe ich?" wird hier sogar rund 10 Prozent seltener als im gesamtdeutschen Schnitt gesucht. Schlusslicht im rheinland-pfälzischen Ranking nach Suchaffinität ist übrigens das Thema Arbeitslosengeld bzw. Hartz 4.

Die meistgesuchten Finanzfragen

Bei den meistgesuchten Finanzfragen nach absolutem Suchvolumen sind sich die Rheinland-Pfälzer mit dem Rest Deutschlands in großen Teilen einig. Am häufigsten suchen sie nach Antworten auf die Frage "Wie kann ich eine Immobilie finanzieren?" (31.143 Suchanfragen pro Monat). Bundesweit wird diese Frage am zweithäufigsten gesucht. Auf Platz 2 der meistgesuchten Finanzfragen in Rheinland-Pfalz: "Lohnt sich die Investition in Gold/Silber?" (28.292 Suchen pro Monat, Platz 1 in Deutschland). Eine weitere Finanzierungsfrage ist sowohl in Rheinland-Pfalz als auch auf Bundesebene die am dritthäufigsten gestellte Finanzfrage im Netz: "Bekomme ich einen Kredit und kann ich ihn mir leisten?" (24.593 Suchanfragen pro Monat in Rheinland-Pfalz). "Das Gesamtergebnis spiegelt die Erfahrungen aus unserer täglichen Arbeit wider: Verunsicherung der Verbraucher aufgrund niedriger Zinsen, der Traum von der eigenen Immobilie und die Suche nach den möglichst besten Konditionen", erklärt Dr. Udo Corts, Mitglied des Vorstands der DVAG. "Doch gerade bei langfristigen oder schwerwiegenden finanziellen Entscheidungen ist eine individuelle Beratung wichtig, die das Internet nicht leisten kann."

Qualität der Informationen im Netz nur befriedigend

Aber wie gut sind eigentlich die Finanzinformationen, die die Rheinland-Pfälzer bei ihrer Suche im Netz finden? Im zweiten Schritt des "Webcheck Finanzfragen" nahm ibi research, ein An-Institut der Universität Regensburg, im Auftrag der DVAG 140 Ratgeber-Seiten aus den Themenbereichen Familie, Beruf, Gesundheit, Geldanlage/Finanzierung, Immobilien, Kfz und Altersvorsorge genau unter die Lupe. Das ernüchternde Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit, bei der Online-Recherche in Sachen Finanzen und Versicherungen auf unzureichende oder sogar falsche Informationen zu treffen, liegt bei über 44 Prozent. Fast die Hälfte der von ibi research getesteten Seiten erreichte nur die Gesamtnote "befriedigend" oder schlechter. Gut 16 Prozent der geprüften Angebote waren sogar lediglich "ausreichend" oder "mangelhaft". Besonders alarmierend aus Verbrauchersicht: Während die Verständlichkeit über alle Seiten hinweg im Schnitt "gut" bis "sehr gut" ausfiel, zeigten sich bei den Kriterien Objektivität und Relevanz der Finanzinformationen teils deutliche Schwächen. So schnitten über 60 Prozent der getesteten Angebote bei der Relevanz - hier wurde unter anderem die inhaltliche Tiefe und Vollständigkeit geprüft - nur "befriedigend" oder schlechter ab. Christiane Jonietz, Senior Consultant bei ibi research, warnt daher: "Das Internet kann zwar für Antworten auf spezifische Fragestellungen eine erste Anlaufstelle sein. Allerdings weisen zu wenige Seiten eine ausreichend hohe Qualität auf, als dass der Verbraucher sie unkritisch hinnehmen kann."

Unter www.webcheck-finanzfragen.dvag finden Sie weitere Informationen und Materialien zur Studie der Deutschen Vermögensberatung AG:

   - Interaktive Infografik
   - Presseinformationen (national und regional)
   - Redaktioneller Bewegtbild-Beitrag
   - Druckfähige Infografiken
   - Audio-Beitrag
   - Ausführlicher Studienbericht 

* Die Suchaffinität gibt an, ob eine Finanzfrage im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger (Affinitätsindex >100) oder seltener (Affinitätsindex <100) gesucht wurde.

Pressekontakt:

Deutsche Vermögensberatung AG, Münchener Straße 1,
60329 Frankfurt am Main
Birgit Rajchart, Tel.: +49 (69) 2384-1563;
E-Mail: birgit.rajchart@dvag.com
Dr. Maria Lehmann, Tel.: +49 (69) 2384-7826;
E-Mail: maria.lehmann@dvag.com



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