DVAG Deutsche Vermögensberatung AG

Sieben häufige Fragen rund um Niedrigzins und Geldanlage
Die anhaltende Niedrigzinsphase verunsichert Sparer
Die DVAG erklärt, welche Anlagemöglichkeiten sich eignen

Falsch sparen kann teuer werden: Besonders bei der Altersvorsorge ist eine gute Beratung wichtig / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6340 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/DVAG/Corbis"

Frankfurt (ots) - Seit 2008 kennt die Zinsentwicklung vorwiegend eine Richtung: nach unten. Viele Sparer rätseln über die Hintergründe, wollen wissen, wie es weitergeht und wie sie ihr Geld gewinnbringend anlegen können. Auch die Berater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) erleben diese Verunsicherung in zahlreichen Kundengesprächen. Hier die Antworten der DVAG-Finanzexperten auf die häufigsten Fragen:

1. Warum verharren wir im Zinstief?

Vielfach befinden sich die Staatsschulden in Europa auf einem weiterhin sehr hohen Niveau. Eine Anhebung der Zinsen würde den Schuldendienst verteuern und Staatshaushalte stärker belasten. Die von der Europäischen Zentralbank (EZB) seit Jahren verfolgte Niedrigzinspolitik verbilligt Zinszahlungen und erleichtert die Tilgung von Schulden. Gleichzeitig reduziert sie damit auch die Kosten bei der Neuaufnahme von Krediten, was Investitionen fördern und die Wirtschaft ankurbeln soll.

2. Machen Sparbücher überhaupt noch Sinn?

Inzwischen liegen die Zinsen von Spar-, Giro- und Tagesgeldkonten meist unterhalb der Inflationsrate. Die Verzinsung deckt also nicht einmal die aktuellen Preissteigerungen bei den Lebenshaltungskosten ab. Dennoch horten die Deutschen dort so viel Geld wie nie: Nach Angaben der EZB waren es zuletzt knapp zwei Milliarden Euro. Zwar sollten immer genug kurzfristig verfügbare Reserven für unvorhergesehene Reparaturen vorhanden sein. Aber wenn es um die Altersvorsorge geht, sind andere Anlagekonzepte empfehlenswert.

3. Wie kann ich mit möglichst geringem Risiko Vermögen aufbauen?

Wer Wert auf Sicherheit legt - und das tun viele private Anleger - sollte Angebote mit überdurchschnittlich hohen Renditeversprechen meiden. Denn mit hohen Renditechancen gehen in der Regel auch hohe Risiken einher. Die beste Lösung für sicherheitsorientierte Sparer ist daher, auf eine geeignete Kombination verschiedener Anlagen zu setzen.

4. Rentiert sich die Kapitallebensversicherung bei solch niedrigen Zinsen noch?

Bei der Renditebetrachtung von Lebensversicherungen spielen zwei Aspekte eine Rolle: Sie ist zunächst einmal mit einem Garantiezins versehen, den der Anleger fest auf seinen Sparanteil erhält. Darüber hinaus erwirtschaftet die Versicherung Erträge durch Kapitalanlagen, die größtenteils an die Versicherten weitergegeben werden. So bietet beispielsweise die AachenMünchener aktuell noch immer eine laufende Verzinsung von 3,25 Prozent. In Form einer Rentenversicherung kommt hinzu, dass gerade bei der stetig steigenden Lebenserwartung der eigene Ruhestand durch garantierte lebenslange Rentenzahlungen konstant finanziell abgesichert ist.

5. Lohnen sich Riester-Verträge eigentlich für jeden?

Riester-Verträge profitieren sehr stark von der staatlichen Förderung in Form von Zulagen oder Steuervorteilen. Mit diesem Rendite-Turbo lohnt sich Riestern für fast jeden, der einen solchen Vertrag abschließen kann - vom Geringverdiener über Familien mit Kindern bis hin zum Gutverdiener.

6. Worauf muss ich bei Fonds besonders achten?

Es gibt viele Formen von Investmentfonds, die je nach Fokus in verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Immobilien investieren, oder in unterschiedliche Branchen und Regionen. Entsprechend hoch oder niedrig sind auch die jeweiligen Chancen und Risiken. Auch die Zusammensetzung variiert. Wem zum Beispiel reine Aktienfonds zu unsicher sind, kann Mischfonds mit einem Mix aus Aktien und festverzinslichen Wertpapieren wählen.

7. Wie wird die Zinsentwicklung weitergehen?

Finanzprofis beobachten vereinzelt Zinssteigerungen - ob das nur ein kurzer Ausrutscher oder der Einstieg in eine nachhaltige Zinswende ist, können auch sie aktuell nicht eindeutig beantworten. "Einerseits wirken die angesagten Wertpapierkäufe der EZB über 60 Milliarden Euro pro Monat zunächst dämpfend auf das Zinsniveau. Auch sind immer noch viele Staaten Europas so verschuldet, dass sehr viel höhere Zinsen ihre Haushalte über Gebühr belasten würden. Andererseits haben sich die wirtschaftlichen Perspektiven in Europa aufgehellt und die Verbraucherpreise sind schneller und stärker gestiegen als vielfach erwartet", erläutern die DVAG-Experten die aktuelle Lage.

Wer mehr Informationen und persönliche Handlungsempfehlungen erhalten möchte, sollte das Gespräch mit einem Vermögensberater suchen, damit ausführlich auf individuelle Fragen und Bedürfnisse eingegangen werden kann.

Pressekontakt:

Deutsche Vermögensberatung AG
Münchener Straße 1
60329 Frankfurt
T: 069-2384-127
F: 069-2384-867
E: pressemeldung@dvag-presseservice.de
www.dvag.com

Original-Content von: DVAG Deutsche Vermögensberatung AG, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: DVAG Deutsche Vermögensberatung AG

Das könnte Sie auch interessieren: