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Väter 2001: Spaß haben statt erziehen?

    Hamburg (ots) - 30 Prozent aller Frauen fühlen sich von ihrem
Partner im Stich gelassen, wenn es um die Erziehung geht. Bei
Familien mit mehreren Kindern ist die Zahl noch höher. Dies hat eine
Exklusiv-Umfrage von FAMILIE&CO beim Meinungsforschungsinstitut
Infratest Burke ergeben.
    
    Die meisten Frauen wünschen sich, dass ihre Männer nicht nur als
Spielkameraden der Kinder auftreten, sondern aktiv am Familienleben
teilhaben. Zumal auch die Kinder unter der Situation leiden: "Väter
sind für die Erziehung der Kinder in manchen Entwicklungsphasen sogar
wichtiger als die Mütter", sagt Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis vom
Münchener Staatsinstitut für Frühpädagogik und Familienforschung.
    
    Die Umfrage von FAMILIE&CO zeigt auch: Viele Frauen trauen ihren
Männern die Erziehung der Kinder gar nicht zu. 55 Prozent der
Befragten sind der Meinung, dass sich Frauen in diesem Bereich
einfach besser auskennen als Männer.
    
    Besonders problematisch für die Partnerschaft: Männer werten die
Erziehungsarbeit als Freizeitvergnügen ab. Lediglich zwei Prozent
aller Väter nehmen Erziehungsurlaub. Der Hauptgrund dafür ist
allerdings, dass sie meistens immer noch die Hauptverdiener sind.
    
    Mehr zu diesem Thema in der neuen FAMILIE&CO - ab sofort im
Handel.
    
    
ots Originaltext: Axel Springer Verlag AG
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Für weitere Informationen zu FAMILIE&CO steht Ihnen Silvie Rundel  
zur Verfügung.
Telefon: (0 40) 3 47-2 65 23
E-Mail: srundel@asv.de

Diese Presseinformation kann im Internet unter www.asv.de abgerufen
werden.

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