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B.Z.-Kulturpreise im Theater des Westens vergeben
Moritz Bleibtreu, Barbara Carus, Jeff Koons, Irina Pabst, Philipp Stölzl und Horst Wendlandt wurden ausgezeichnet

Berlin (ots) - Achtung Sperrfrist 19.00 Uhr! Die B.Z., Berlins größte Zeitung, hat am Montag, 22. Januar 2001, zum zehnten Mal den begehrten B.Z.-Kulturpreis verliehen. Sechs nationale und internationale Stars wurden für besondere Leistungen und kulturelle Verdienste im Jahr 2000 in den Bereichen Film, Bildende Kunst, Tanz, Neue Medien und Soziales Engagement ausgezeichnet. Die feierliche Verleihung fand am Abend vor 1200 Gästen im Theater des Westens statt. "Der B.Z.-Kulturpreis ist in den zehn Jahren seines Bestehens eine Institution in Berlin geworden und spiegelt das kulturelle Leben der Stadt in seiner ganzen Vielfalt wieder", sagte B.Z.-Chefredakteur Georg Gafron zur Begrüßung. Die Preisträger und Laudatoren: In der Kategorie Film wurde der deutsche Schauspieler Moritz Bleibtreu für seine "sensible und mutige Darstellung unterschiedlichster Charaktere" ausgezeichnet. In seinen Rollen habe er sich "zum interessantesten Filmschauspieler" seiner Generation entwickelt, so die Jury der B.Z. in ihrer Begründung. Katja Riemann - Preisträgerin in den Vorjahren - überreichte den Bronze-Bären und sang ein Lied von ihrer ersten CD "Nachtblende". Tänzerin Barbara Carus wurde in der Kategorie Tanz für ihr Projekt "Musical for kids" ausgezeichnet. "Nachdem Sie von der Berliner Kulturpolitik abgewickelt wurden, haben Sie ihr Schicksal aktiv in die Hand genommen und ohne staatliche Subventionen Kinder und Jugendliche für gemeinsame Musical-Projekte von der Straße auf die Bühne geholt", hieß es in der Laudatio. Das Kinderballett des Friedrichstadtpalastes mit Freddie Rutz bot den tänzerischen Rahmen für die Preisverleihung. Regisseur Philipp Stölzl erhielt den Bronze-Bären in der Kategorie Neue Medien. "Als Künstler arbeiten Sie souverän sowohl mit den alten als auch den neuen Medien. Lokal haben Sie sich einen Namen am Deutschen Theater gemacht und weltweit mit Ihren Video-Inszenierungen beeindruckt", urteilten die B.Z.-Juroren. Marius Müller-Westernhagen trat für Philipp Stölzl als Laudator auf. Für seine Plastik "Flowers" auf dem Potsdamer Platz - eines der "beliebtesten Kunstwerke in Berlin", "spektakulärer Treffpunkt" und "Objekt des Staunens und der Bewunderung" so die Begründung der B.Z.-Jury - wurde der Amerikaner Jeff Coons in der Kategorie Bildende Kunst ausgezeichnet. Laudator war der italienische Aktionskünstler Veniamin. Auf musikalische Weise wurde Irina Pabst in der Kategorie Soziales Engagement von Opernsänger Jochen Kowalski geehrt. Den B.Z.-Kulturpreis erhielt Irina Pabst für ihr "aufopferndes Engagement" für Aidskranke. Die gebürtige Russin organisiert seit sieben Jahren die Berliner Aids-Gala mit überragendem Erfolg. Die Spenden fließen der Deutschen Aidshilfe zu. Weil sein Name für die großen künstlerischen und finanziellen Erfolge der Berliner Nachkriegs-Filmgeschichte stehe, so die B.Z.-Jury, erhielt Film-Produzent Horst Wendtland in diesem Jahr den B.Z.-Kulturpreis in der Kategorie Film. Die Laudatio übernahm Hellmuth Karasek. Den Bronze-Bären, eine Original-Statue des Berliner Bildhauers Ernst Leonhardt, nahmen bereits Prominente wie Daniel Barenboim, Sir Norman Foster, Helmut Newton, Katja Riemann, Armin Müller-Stahl, Katharina Thalbach, Christo und Jean-Claude, Völker Schlöndorff, Mario Adorf, Hildegard Knef, Ute Lemper und Karl Lagerfeld in Empfang. ots Originaltext: Axel Springer Verlag AG Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für weitere Informationen steht Ihnen Charlotte Rybak zur Verfügung. Telefon: (0 30) 25 91-25 29 E-Mail: crybak@asv.de Diese Presseinformation kann im Internet unter www.asv.de abgerufen werden. Original-Content von: Axel Springer SE, übermittelt durch news aktuell

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