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Abrechnung mit der ARD: Jürgen von der Lippe im Interview mit HÖRZU online

    Hamburg (ots) - Schlechte Nachricht für die ARD: Nach zwölf Jahren
"Geld oder Liebe" hört Jürgen von der Lippe mit seiner beliebten Show
bei der ARD auf. Am 9. Juni 2001, einen Tag nach seinem Geburtstag
und nach der 90. Ausgabe der Sendung, ist Schluss. Im Interview mit
HÖRZU online spricht der Entertainer, 52, über das Selbstverständnis
des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und die Gründe für seinen
Abschied bei "Geld oder Liebe".
    
    Dabei geht er mit der ARD hart ins Gericht: Auf die Frage, ob er
sich bei der ARD nicht mehr wohlfühle, antwortet der Moderator, der
in den letzten Monaten mit Gerüchten über seinen Abschied von den
Öffentlich-Rechtlichen für Schlagzeilen sorgte: "Sich in der ARD
unwohl zu fühlen, das ist nicht allzu schwer. Die ARD ist als
Konstruktion lediglich eine Schimäre. Es gibt keine Menschen, die
verantwortlich sind, sondern die ARD ist ein zerstrittener Haufen von
verschiedenen Sendeanstalten, die sich untereinander mehr oder
weniger nicht grün sind."
    
    Außerdem zeigt sich der 52-Jährige verärgert über die Sendepolitik
der ARD im Unterhaltungsbereich: "Es ist einfach ärgerlich, wenn
einem ein 'Brennpunkt' vor die Nase geknallt wird, der den Beginn
meiner Sendung verzögert. Und wenn ich mir das hinterher anschaue,
denke ich: 'Na toll, da war ja wieder mal rein gar nichts Neues
drin.' "
    
    Ob Jürgen von der Lippe die ARD verlässt, ist noch offen: "Derzeit
gibt es Gespräche mit allen, aber es ist überhaupt nichts
entschieden. Ich sichte im Moment Angebote und Konzepte
verschiedenster Art von allen Seiten."
    
    Das komplette Interview erscheint in Heft 51/ 2000 (EVT: 15.
Dezember 2000) und kann ab sofort vorab unter www.hoerzu.de
nachgelesen werden.
    
ots Originaltext: ASV
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