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11. Forum "Bundeswehr und Gesellschaft" von WELT am SONNTAG in Berlin
ACHTUNG: Sperrfrist 15.00 Uhr

Berlin (ots) - Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping über umfassende Sicherheitskonzepte für das 21. Jahrhundert Vor rund 180 ranghohen Vertretern aus Politik, Militär, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien wurde am Montag, 18. September 2000, das 11. Forum "Bundeswehr und Gesellschaft" im Berliner Haus des Axel Springer Verlages eröffnet. Zwei Tage diskutieren Experten über aktuelle sicherheits- und gesellschaftspolitische Fragen, die in diesem Jahr unter dem Motto "Atlantische Aufgaben in einer instabilen Welt" stehen. Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping hielt den Eröffnungsvortrag zum Thema "Umfassende Sicherheit - Konzepte für das 21. Jahrhundert". Darin kündigte er an, dass die EU-Staaten bereits auf ihrem Gipfel in Nizza die Schaffung neuer politischer und militärpolitischer Gremien für die künftige Zusammenarbeit zwischen NATO und EU beschlieþen wollen. Ferner forderte Scharping die Regierung in Moskau auf, sich stärker als bisher als Partner in der internationalen Sicherheitspolitik zu engagieren: "Gerade weil uns immer wieder vor Augen geführt wird, sei es in Tschetschenien, sei es beim Verhalten der politisch-militärischen Führung bei der Tragödie der 'Kursk', dass russisches Verhalten noch lange nicht den Werten westlicher Demokratien entspricht, dürfen wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen, Russland an die Gemeinschaft demokratischer Staaten heranzuführen." "Das Bundeswehrforum der WELT am SONNTAG soll eine breite Öffentlichkeit mit den sich wandelnden Aufgaben der Streitkräfte in Deutschland, Europa und der Welt vertraut machen. Das Prinzip dieses Forums ist in jeder Bedeutung des Wortes eine deutliche Aussprache. Denn nur wer die Gefahren erkennt und benennt, kann sie eindämmen - und notfalls beherrschen," erklärte Kai Diekmann, Chefredakteur WELT am SONNTAG. Zu den Gastrednern des 11. Bundeswehr-Forums von WELT am SONNTAG gehört auch Altbundespräsident Richard von Weizsäcker. Als Vorsitzender der Wehrstruktur-Kommission setzte er sich kritisch mit der Umsetzung der Bundeswehrreform durch die rot-grüne Koalition auseinander. Weitere hochrangige Referenten waren Klaus Reinhardt, Commander Joint Headquarters Centre und ehemaliger Oberbefehlshaber der KFOR, Alexei Arbatov, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des russischen Parlaments, August Hanning, Präsident des Bundesnachrichtendienstes, sowie Jacques Audibert, diplomatischer Berater des französischen Verteidigungsministers. Zu den Experten der einzelnen Diskussionspodien gehörten u.a. Harald Kujat, Generalinspekteur der Bundeswehr, Karl Kaiser, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Jürgen Chrobog, deutscher Botschafter in Washington, Manfred Bischoff, Chairman des europäischen Rüstungskonzerns EADS, sowie Klaus Naumann, General a.D.. Das Bundeswehrforum der WELT am SONNTAG wurde 1988 als publizistische Plattform gegründet, auf der sich die Bundeswehr präsentieren kann und zugleich kritischen Fragen von Vertretern der Gesellschaft stellen muss. In den letzten Jahren entwickelte sich das Bundeswehrforum zu einer international anerkannten Konferenz für Sicherheitspolitik. Achtung Sperrfrist, 15 Uhr ! ots Originaltext: ASV Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Carola C. Schmidt zur Verfügung. Telefon: (0 30) 25 91-25 23 E-Mail: ccschmidt@asv.de Diese Presseinformation kann im Internet unter www.asv.de abgerufen werden. Original-Content von: Axel Springer SE, übermittelt durch news aktuell

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