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Medien der Axel Springer AG und weiterer Tochtergesellschaften nicht von Datenpanne beim WBV Wochenblatt-Verlag betroffen

    Berlin (ots) - Weitere Informationen und ein Interview mit Jan Bayer, Vorsitzender der Verlagsgeschäftsführung der Regional und Abozeitungen der Axel Springer AG unter http://www.morgenpost.de/wirt schaft/article959916/Schutz_von_Kundendaten_hat_Prioritaet.html und www.abendblatt.de

    Bei den Wochenblatt-Verlagen der Axel Springer AG in Hamburg und Berlin  waren aufgrund eines Programmierfehlers  im September 2008   ungewollt Kundendaten über das Internet einsehbar. Von dieser Datenpanne waren die Medien oder Online-Angebote der Axel Springer AG oder anderer Gesellschaften des Unternehmens  nicht betroffen.

    Im Zusammenhang mit dem Ausbau des Anzeigenangebotes der Anzeigenblätter waren aufgrund eines Programmierfehlers eines externen Dienstleisters ungewollt sensible Daten von etwa 2000 Inserenten auf einer Website einsehbar. Dieser Fehler wurde am 25. September 2008 dem Management der Wochenblatt-Verlage bekannt und noch am selben Tag behoben. Seit dem sind keine persönlichen Daten mehr auf der Internetseite verfügbar. Zum gleichen Zeitpunkt wurde außerdem die Datenschutzbehörde aktiv informiert und die vollständige Löschung der bereits automatisch zwischengespeicherten Daten im Suchmaschinen-Cache bei Google beantragt. Daten von etwa 500 Kunden waren  noch über den 25. September 2008 hinaus einsehbar, da die intensiven Bemühungen um Löschung bei Google leider erst am vergangenen Freitag endgültig Erfolg hatten.

    Da die Wochenblatt-Verlage  über eine völlig unabhängige Datenbank- und IT-Struktur verfügen, waren zu keinem Zeitpunkt Medien der Axel Springer AG oder weiterer Tochtergesellschaften von dem Programmierfehler betroffen. Demzufolge ist auch sichergestellt, dass keine unautorisierten Personen Zugriff auf Daten von Anzeigen- oder Abonnementkunden der Axel Springer AG hatten.

    Jan Bayer, Vorsitzender der Verlagsgeschäftsführung der Regional und Abozeitungen der Axel Springer AG: "Wir bedauern diesen Vorgang sehr und möchten uns aufrichtig bei allen betroffenen Kunden entschuldigen. Die Sicherheit von Kundeninformationen ist für unsere Titel eine wichtige Grundlage für vertrauensvolle geschäftliche Beziehungen. Deshalb verfügt unser Haus über  höchste Sicherheitsstandards mit einer entsprechenden technologischen Infrastruktur. Wir nehmen den aktuellen Vorgang sehr ernst und versprechen eine konsequente Ursachenanalyse. Gleichzeitig prüfen wir, wie betroffenen Kunden geholfen und entstandener Schaden umfassend ausgeglichen werden kann."

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