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Allianz-Chef lobt im stern Rot-Grün - Kritik an Manager-Gehältern

    Hamburg (ots) - Der Vorstandsvorsitzende des Münchener Allianz-Konzerns, Henning Schulte-Noelle, hat die Arbeit der rot-grünen Bundesregierung gelobt. "Die jetzige Regierung, das muss man anerkennen, hat einige Themen angepackt, die vorher nicht umgesetzt werden konnten oder liegen geblieben waren", sagte Schulte-Noelle in einem Interview mit dem Hamburger Magazin stern, das diese Woche bereits am Mittwoch erscheint. Der Allianz-Chef verwies dabei insbesondere auf die Steuer- und Rentenreform. Die "Riester-Rente" sei zwar "komplizierter als nötig" ausgefallen, das sei "aber kein Grund, sie tot zu reden." Weiteren Reformbedarf mahnte Schulte-Noelle beim Arbeitsmarkt und im Gesundheitswesen an, "das so nicht mehr bezahlbar ist". Von der Politik verlangte er mehr Willen, daraus resultierende Einschnitte verständlich zu machen. Auf die Frage, wer das besser könne, Schröder oder Stoiber, sagte Schulte-Noelle:" Beide sind in der Lage, dieses zu tun."

    In der Debatte um überhöhte Vorstandsgehälter kritiserte Schulte-Noelle seine Kollegen: "Es ist bei Manager-Gehältern teilweise zu Exzessen gekommen, besonders in den USA." Verantwortung und Verdienst müssten in einem vernünftigen Verhältnis stehen, so der Allianz-Chef weiter. Die Veröffentlichung der Bezüge einzelner Vorstände lehnte er jedoch ab. Begründung: "Wir würden eine Nivellierung nach oben bekommen, mit höherem Bezügeniveau. Und das wäre ja nicht im Sinne der Anleger."     Diese Vorabmeldung ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.


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