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stern : FDP fällt auf neun Prozent, Union profitiert

stern : FDP fällt auf neun Prozent, Union profitiert
Erstmals seit April diesen Jahres liegen die Freien Demokraten in der Wählergunst wieder unter zehn Prozent. Wie eine Forsa-Umfrage für den stern und RTL ergab, würden die Liberalen bei der "Sonntagsfrage" derzeit nur auf neun Prozent der Stimmen kommen - ein Minus von drei Prozentpunkten gegenüber der Vorwoche. Der Streit um die Äußerungen von FDP-Vize Jürgen Möllemann hat sich dabei in Ost und West gleichermaßen negativ ausgewirkt. Vom Rückgang der Liberalen profitierte die Union: Sie konnte nach der stern-Umfrage einen Teil ihrer zur FDP abgewanderten Klientel wieder zurückgewinnen und sich um zwei Prozentpunkte auf 40 Prozent steigern. Auch die SPD befindet sich weiter im Aufwind: Sie konnte sich um einen Prozentpunkt auf nunmehr 35 Prozent verbessern. Bei der Kanzlerpräferenz liegt Gerhard Schröder unverändert bei 42 Prozent, sein Herausforderer Edmund Stoiber fällt mit 28 Prozent unter die 30-Prozent-Marke. Nur zehn Prozent der Wähler möchten FDP-Chef Guido Westerwelle als Kanzler sehen. Für einen Fortbestand der rot-grünen Bundesregierung würde es dennoch nicht reichen: Union und FDP kämen zusammen auf 49 Prozent, SPD und Grüne gemeinsam nur auf 41 Prozent. Bis zur Bundestagswahl veröffentlicht der stern wöchentlich eine aktuelle Umfrage zur politischen Situation in Deutschland. Im Auftrag von stern und RTL befragte Forsa zwischen dem 27. Mai und 1. Juni repräsentativ 3006 ausgesuchte Bundesbürger in Ost und West. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/-2.5 Prozentpunkten. Diese Vorabmeldung ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen steht Ihnen die stern-Nachrichtenredaktion zur Verfügung, Tel.: 040 / 3703 3555 Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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