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stern-Umfrage: SPD kann Abwärtstrend nicht aufhalten - Mehrheit der Bundesbürger für Verbot von Gewaltspielen und Gewaltvideos

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    Hamburg (ots) - Knapp fünf Monate vor der Bundestagswahl am 22.
September kommt die SPD nicht aus ihrem Umfrage-Tief heraus. Wenn
jetzt Bundestagswahl wäre, bekäme die SPD nur noch 31 Prozent der
Wählerstimmen, ein Prozent weniger als in der Vorwoche. Ihr
Koalitionspartner Bündnis 90/Grüne steigt dagegen von 6 auf 7
Prozent. Die CDU/CSU konnte sich bei 41 Prozent halten, die FDP
klettert auf 12 Prozent (plus 1). Unverändert bei 6 Prozent steht die
PDS.
    
    Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des
Hamburger Magazins stern (Erstverkaufstag in dieser Woche ist bereits
Mittwoch) und RTL. Laut dieser Umfrage würde eine Koalition zwischen
Union und FDP eine stabile Mehrheit von 53 Prozent erreichen. Die SPD
erzielt mit 31 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis in diesem Jahr.
    
    Bundeskanzler Gerhard Schröder bleibt vom Sinkflug seiner Partei
aber immer noch  unberührt. Wenn der Bundeskanzler direkt gewählt
werden könnte, läge Schröder mit 40 Prozent (plus 1) vor dem
CDU/CSU-Kandidaten Edmund Stoiber (30 Prozent/minus 2). Vor allem im
Osten hat Stoiber ein Image-Problem. Nur 19 Prozent (minus 7) würden
ihn in den neuen Bundesländern direkt wählen, Schröder erreicht hier
44 Prozent (plus 5).
    
    Bei der Forsa-Umfrage von stern und RTL wurden am 2. und 3. Mai
auch 1003 Bundesbürger gefragt: "Sollten Gewaltspiele und
Gewaltvideos verboten werden?" Dabei stimmten zwar mehr als
Zweidrittel der Befragten (67 Prozent) für ein Verbot, es zeigten
sich jedoch große Unterschiede bei den verschiedenen Altersstufen.
Stimmten bei der Gruppe "60 Jahre und älter" eine überwältigende
Mehrheit von 91 Prozent für ein Verbot, waren es bei den "18- bis
29-Jährigen" nur eine Minderheit von 41 Prozent.
    
    Bis zur Bundestagswahl veröffentlicht der stern wöchentlich eine
aktuelle Umfrage zur politischen Situation in Deutschland. Im Auftrag
von stern und RTL befragte Forsa zwischen dem 29. April und 3. Mai
2009 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger in Ost und West.
    
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