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Hamburg weiter Verbrechenshauptstadt

Hamburg (ots)- Hamburg ist laut stern weiterhin die deutsche Hauptstadt des Verbrechens. In der neuen Städteübersicht des Bundeskriminalamtes (BKA), über die in der aktuellen, in dieser Woche bereits am Mittwoch erscheinenden Ausgabe des Hamburger Magazins berichtet wird, liegt die Hansestadt wie im Jahr zuvor auf Platz 1, gefolgt von Berlin, das noch einmal um 15 271 Straftaten zulegte. In den beiden Großstädten ist die Zahl der Straftaten pro 100 000 Einwohner damit fast doppelt so hoch wie in München oder Stuttgart. Schwerin rückte um gleich acht Plätze nach vorn auf den dritten Platz, die ehemalige Verbrechensmetropole Frankfurt/Main dagegen kommt nur noch auf Platz acht. Die BKA-Statistik für das Jahr 2001 zeigt die Zahl der registrierten Straftaten im Verhältnis zur Wohnbevölkerung (Fälle pro 100 000 Einwohner). Dabei kommt der Osten laut stern nicht gut weg: In Schwerin wurden mit 2206 Fällen die meisten Ladendiebstähle angezeigt, gefolgt von Magdeburg (2127) und Erfurt (1773). In ostdeutschen Städten verschwanden vergleichsweise auch die meisten Autos in Deutschland: Rostock registrierte 651 gestohlene Wagen pro 100 000 Einwohner, vor Potsdam (484) und Magdeburg (363). Im Bereich schwere Körperverletzung ist Berlin Spitzenreiter. Mit 348 Delikten je 100 000 Einwohner lag die Hauptstadt vor Lübeck (333) und Kiel (302). Vergewaltigungen und sexuelle Nötigung werden mit umgerechnet 28 Fällen noch immer in Köln angezeigt. Die Domstadt ist mit 649 Fällen auch führend beim Wohnungseinbruch. Die schlimmsten Verbrechen ereigneten sich im vergangenen Jahr jedoch häufiger im Norden. Auf den vorderen Plätzen bei Mord und Totschlag liegen Bremen (9) und Hamburg (7). Die meisten Raubüberfälle ereigneten sich in Hamburg (308), Halle (279) und Bremen (257). Die komplette Rangliste, in der die Landeshauptstädte sowie alle Städte mit mehr als 200 000 Einwohnern aufgeführt sind, kann bei bei stern.de unter der Adresse www.stern.de/politik angeklickt werden. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen steht Ihnen stern-Redakteurin Regina Weitz zur Verfügung. Tel.: 069/79 300 710 Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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