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stern: Hans-Olaf Henkel fordert "leistungsbezogene Bezahlung deutscher Vorstände"

Der frühere Chef von IBM-Deutschland, Hans-Olaf Henkel, hat sich in einem stern-Interview kritisch über die Vorstandsbezüge in deutschen Unternehmen geäußert. "Ich halte einige meiner Ex-Kollegen für total überbezahlt, aber wir sollten trotzdem nicht anfangen, Grenzen für die Bezahlung von Vorständen einzuführen", sagte Henkel dem Hamburger Magazin. Auch seien Dienstvilla, Auto und Fahrer nach der Pensionierung nach seiner Meinung "daneben". "Wenn die Vorstände zu mindestens 50 Prozent nach der Leistung bezahlt werden, dann bedrückt mich das nicht", sagte Henkel. Wenn das Unternehmen seine Ziele nicht erreichen sollte, würde der Vorstand dann durch Halbierung seines Gehaltes bestraft. "Aber die leistungsbezogene Bezahlung deutscher Vorstände lässt immer noch sehr zu wünschen übrig. So kriegen in immer noch zu vielen Unternehmen alle Vorstände das Gleiche! Das müssen die Aufsichtsräte abstellen", forderte der ehemalige BDI-Präsident im stern-Interview. Diese Vorabmeldung ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen: stern-Redakteur Richard Ricklemann, Tel. 0172/5116520 Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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