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stern: Hans-Olaf Henkel fordert "leistungsbezogene Bezahlung deutscher Vorstände"

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    Hamburg (ots) - Der frühere Chef von IBM-Deutschland, Hans-Olaf
Henkel, hat sich in einem stern-Interview kritisch über die
Vorstandsbezüge in deutschen Unternehmen geäußert. "Ich halte einige
meiner Ex-Kollegen für total überbezahlt, aber wir sollten trotzdem
nicht anfangen, Grenzen für die Bezahlung von Vorständen
einzuführen", sagte Henkel dem Hamburger Magazin. Auch seien
Dienstvilla, Auto und Fahrer nach der Pensionierung nach seiner
Meinung "daneben".
    
    "Wenn die Vorstände zu mindestens 50 Prozent nach der Leistung
bezahlt werden, dann bedrückt mich das nicht", sagte Henkel. Wenn das
Unternehmen seine Ziele nicht erreichen sollte, würde der Vorstand
dann durch Halbierung seines Gehaltes bestraft. "Aber die
leistungsbezogene Bezahlung deutscher Vorstände lässt immer noch
sehr zu wünschen übrig. So kriegen in immer noch zu vielen
Unternehmen alle Vorstände das Gleiche! Das müssen die Aufsichtsräte
abstellen", forderte der ehemalige BDI-Präsident im stern-Interview.
    
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