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stern: Stoiber stürzt in Umfrage ab, die SPD gewinnt hinzu

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    Hamburg (ots) - Edmund Stoiber muss heftige Einbußen hinnehmen.
Eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Hamburger Magazins stern und des
Fernsehsenders RTL ergab, dass der Unions-Kandidat in der vergangenen
Woche bei der Frage "Wen würden Sie direkt zum Kanzler wählen?" um 6
auf 29 Prozentpunkte zurückfiel. Im Osten verlor er gar 10
Prozentpunkte, nur noch 18 Prozent der Wahlberechtigten würden sich
dort für den Bayern entscheiden. Gerhard Schröder läge bei einer
Direktwahl des Kanzlers bundesweit weiterhin bei 41 Prozent.
    
      "Welche Partei würden Sie wählen, wenn jetzt Bundestagswahl wäre"
- bei dieser Frage konnte die SPD zwei Prozentpunkte (jetzt 35)
gewinnen. Die PDS hingegen rutschte von sieben auf fünf Prozent. Die
übrigen Parteien blieben gleich (Union 40, FDP 9, Grüne 7 Prozent).
    
    Die Insolvenzen großer deutscher Unternehmen haben die Bevölkerung
im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung offenbar
pessimistisch gestimmt. Während Wirtschaftsforscher eine leichte
Erholung ausmachen, glaubten in der Umfrage für stern und RTL nur 32
Prozent der Befragten (drei Prozent weniger als in der Vorwoche) an
eine Verbesserung der ökonomischen Verhältnisse. 36 Prozent hingegen
(plus 7 Prozent) gehen von einer Verschlechterung aus, 29 rechnen
damit, dass sich die wirtschaftliche Situation nicht verändert.
    
    Forsa befragte für stern und RTL 2508 Deutsche vom 8. bis zum 12.
April 2002.
    
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