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stern: Daimler-Chrysler überdenkt China-Engagement

stern: Daimler-Chrysler überdenkt China-Engagement
Nach Informationen des Hamburger Magazins stern gibt es bei Daimler-Chrysler "starke Überlegungen", so ein Firmen-Insider, "wegen Mafiadrohungen gegen unser Führungspersonal und anhaltender Verluste" sich aus dem China-Geschäft zurückzuziehen. Die Jeep-Fabrik in Peking, auf eine Jahresproduktion von bis zu 80 000 Fahrzeuge ausgelegt, konnte in den ersten zwei Monaten dieses Jahres gerade 210 Wagen absetzen. Wie bedrohlich die Kriminalität für deutsche Automanger ist, zeigte sich erneut in Yangzhou, wo Daimler-Chrysler mit einem chinesichen Partner Autobusse baut. Bisher unbekannte Täter bedrohten den Leiter des Gemeinschaftsunternehmens, Christoph Stark, in seinem Hotelzimmer mit einer Pistole und verlangten, geplante Änderungen beim Reifeneinkauf abzusagen. Stark wollte Reifen direkt vom Hersteller beziehen, statt sie teurer über mehrere chinesische Zwischenhändler einzukaufen. In Yangzhou war bereits 2000 ein Daimler-Manager ermordet worden. Auf Anfrage des stern wollte die Firmenzentrale in Stuttgart die Rückzugsüberlegungen nicht kommentieren. Diese Vorabmeldung ist mit Quellenangabe stern zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen: stern-Redakteur Frank Thomsen Tel. 040/3703-3544 Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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