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Wohnprojekt in Tübingen gewinnt ersten Preis im Städtebauwettbewerb sternstadt von stern und Bausparkasse Schwäbisch Hall

    Hamburg (ots) - Der Städtebauwettbewerb sternstadt des Hamburger
Magazins stern und der Bausparkasse Schwäbisch Hall ist beendet. Den
ersten Preis, der mit 20.000 Euro dotiert ist, gewann der
städtebauliche Entwicklungsbereich Stuttgarter Straße im
Französischen Viertel in Tübingen, der zweite Preis (17.000 Euro)
wurde für die Neugestaltung einer Plattenbausiedlung in Leinefelde in
Thüringen vergeben, und der dritte Preis (13.000 Euro) ging an das
Chronos-Viertel in Hennef an der Sieg.
    
    Der Wettbewerb basierte auf einer großen Leserumfrage des stern,
in der gefragt wurde: "Wie wollen wir wohnen?" Die überwiegende
Mehrzahl der fast 40.000 Teilnehmer hatte erkennen lassen, dass sie
mit ihrer Wohnung, ihrem Haus oder ihrem Wohnumfeld nicht zufrieden
sind. Sie hatten sich gewünscht, "citynah" in "aktiven
Nachbarschaften" zu wohnen. Als Kriterien für eine lebenswerte Stadt
nannten sie das Miteinander verschiedener Wohn- und Lebensformen, die
Integration von Wohnen und Arbeiten, die Rücksichtnahme auf
ökologische Belange und keine Planung von oben herab.
    
    Mit diesem Anspruch hatten sich die meisten der 93
Wettbewerbsteilnehmer auseinandergesetzt. Nach Meinung der
sternstadt-Jury unter dem Vorsitz des Zürcher Architekten Professor
Dietmar Eberle hatte das Sieger-Projekt in Tübingen die Forderungen
nach einem Wohnumfeld mit Wir-Gefühl durch Mitbeteiligung,
ökologischem Bauen, wirtschaftlicher Entwicklung und Verkehrsplanung
am mustergültigsten erfüllt.
    
    Sehr bemerkenswert fand die Jury auch die architektonische
Umgestaltung des so genannten Physiker-Viertels in Leinefelde, das
den zweiten Preis bekam. Beispielhaft für Problembauten in den neuen
Ländern war es hier gelungen,  eine Plattenbausiedlung einfallsreich
zu renovieren. Die Jury: "Manche Stadt im reichen Westen wäre froh,
wenn sie eine solche Siedlung hätte." Das mit dem dritten Preis
ausgezeichnete Chronos-Viertel in Hennef zeigt exemplarisch, wie mit
moderner, eigenwilliger Architektur ein ökologisches Stadtviertel
gebaut werden kann, das wie historisch gewachsen erscheint.
    
    Weitere zehn Preise an Teilnehmer des sternstadt-Wettbewerbs
vergab die Jury in den fünf Extra-Kategorien "Soziales und
Wohnumfeld", "Öko-Stadt", "Modernisierung im Bestand" und "Vernetzte
Zukunftssiedlung".
    
    Weitere Informationen im Internet unter www.sternstadt.de. Für
Rückfragen steht der stern-Mitarbeiter Norbert Thomas, Telefon
05861-9940, zur Verfügung.
      
    Diese Vorabmeldung ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung
frei.
    
    
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