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stern: Kampf im Internet um den Originalring des "Herrn der Ringe". Der Schöpfer des Rings ist überwältigt: Schon mehr als 100.000 Mark für krebskranke Kinder

Schon vor dem Filmstart des "Herrn der Ringe" tobt im Internet der Kampf um den Original-Ring: Das goldene, acht Gramm schwere Einzelstück mit handgravierter Elbenschrift wird seit vorigem Dienstag im Internet zu Gunsten der hessischen Kinderkrebshilfe versteigert. Im Moment liegt das Höchstgebot bei über 100.000 Mark. Der Schöpfer des Ringes, der hessische Juwelier Oliver Nöll, ist von den immer neuen Geboten der Tolkienfans völlig überwältigt. Dem Hamburger Magazin stern sagte der 32-Jährige, er habe mit 2000 Mark gerechnet. Die Versteigerung, die vom Radiosender hr3 präsentiert wird, endet am 21. Dezember um 7:53 Uhr. Der Juwelier Nöll hatte den Ring 1999 eigentlich nur für sich selbst geschmiedet. Zum stern sagte er nun: "Mein Fehler war, Experten von Tolkien-Fanclubs einzuschalten. Ich wollte nur wissen, ob die elbische Schrift fehlerfrei war. Da kamen schon die ersten Bestellungen." Die Produktionsfirma "New Line", so Nöll, habe für die Verfilmung 25 Exemplare geordert. Mehr handgravierte Ringe gebe es bis heute nicht. Diese Meldung ist unter der Quellenangabe stern zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen steht Ihnen stern-Redakteur Wigbert Löer (Tel. 040-3703-4409) zur Verfügung. Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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