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Boris Becker im stern: "Ich habe Barbara geliebt und liebe sie heute noch"

Tennisstar Boris Becker liebt seine Ex-Ehefrau Barbara immer noch. In einem Interview mit dem Hamburger Magazin stern sagte Becker, wenn es nach ihm gegangen wäre, "wären wir heute nicht geschieden". Dies sei nie seine Absicht gewesen. "An meiner Liebe zu Barbara habe ich nie gezweifelt. Aber ich war so voll mit Theater und Problemen, dass ich mir darüber erst mal klar werden musste. Ich habe die Frau damals geliebt, und ich liebe sie heute noch." Geplant gewesen sei eigentlich eine Trennung. Daraus sei ein Medienspektakel entstanden und "dann die Scheidung. Wir waren nicht mehr Kapitän des Schiffes - da waren Berater, Anwälte, die das Schiff plötzlich nach vorn getrieben haben. Und wir saßen nur noch im Beiboot". Seine ideale Lebensform sei die, in "eine Familie eingebettet zu sein, einen Partner zu haben, auf den ich mich verlassen kann und der mir einiges abnimmt". Ob Barbara Becker mit den Kindern Noah Gabriel und Elias jemals wieder endgültig nach München ziehen werde, entscheide alleine sie: "Sie ist intelligent und clever. Ich habe eine unabhängige, reiche Ex-Frau, die weiß, dass sie tun und lassen kann, was sie will." Für Becker, der an diesem Donnerstag 34 Jahre alt wird, wäre es "die schönste Überraschung", wenn seine Frau mit den Kindern vor der Tür stünde. Das Verhältnis zu seinem zweiten Sohn Elias beschreibt Becker als problematisch. Er sei in eine Zeit hineingeboren worden, als es in der Ehe schon kriselte. Oft habe er sich gefragt, ob er genug Liebe und Kraft habe, sein zweites Kind genauso zu lieben wie sein erstes. "Und lange war die Antwort: Nein, ich kann es nicht, ich fokussiere mich so auf Noah Gabriel, da bleibt keine Zeit. Aber das vergangene Jahr hat gezeigt, dass es möglich ist. Ich tue mein Bestes, um auch Elias gerecht zu werden." Auslöser für seine persönliche Krise seien das Ende seiner Tennis-Karriere und der Tod seines Vaters Karl Heinz im Jahr 1999 gewesen. Becker: "Ich war durcheinander, ich war sehr traurig: Ich habe den Schmerz, den Verlust meines Vaters, nicht verkraftet. Ich war sprachlos. Ich konnte keinen Sinn mehr sehen und wusste nicht mehr, wie ich mein Leben ohne ihn leben sollte." Als sein Vater im Sterben lag, habe er ein Turnier in Hongkong gespielt. "Ich kam Montag Nacht zurück, und am Dienstag ist er dann gestorben. Ich bin sicher, dass er auf mich gewartet hat." Heute habe er sein Leben wieder im Griff: "Ich bin einer, der überlebt und der einen Weg findet. Ich bin wieder geerdet. Ich habe wieder Boden unter den Füßen." Nach seinen geschäftlichen Misserfolgen will sich Becker einen eigenen Konzern aufbauen, der sich mit Tennisprojekten, Sportmarketing, Kommunikation und mit dem Internet befasst. Zu dem Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung wollte sich Becker in dem stern-Interview nicht äußern. Diese Vorabmeldung ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen: Ulrike von Bülow Tel. 040-3703-3681 Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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